Ein Marokkaner wird in der Dortmunder Nordstadt angeschossen und Kommissar Anselm Becker muss den Fall übernehmen. Merkwürdig ist nur, dass der Angeschossene vorgibt, nichts über den Täter zu wissen, obwohl er ihn nach Aussage des Dortmunder Rotweinphilosophen Hegel gesehen haben muss. Anselm Becker, Kommissar bei der Kripo Dortmund und Held in Heinrich Peuckmanns neuem Kriminalroman „Schillers Vermächtnis“, vermutet denn auch einen Anschlag innerhalb der kriminellen Szene und beginnt seine Recherche, die ihn auch nach Kamen führt, wo er allerdings nicht den Täter, sondern mit Hilfe der Kamener Polizei einen anderen Kriminellen entlarvt. Kurze Zeit später ermorden Unbekannte aber den pensionierten Kriminalkommissar Schreiber, der vor seinem Tod auf eigene Faust in der Nordstadt ermittelt hatte und der Fall bekommt eine völlig andere, überraschende Wendung. Ihre Ermittlungen führen Anselm Becker und seine junge Kollegin Sibel Dogan in eine Motorradwerkstatt in der Nordstadt und an ein Dortmunder Elitegymnasium. Anselm ist erschüttert über den Tod seines früheren Kollegen und Partners, dessen Vergangenheit ihm aber Rätsel aufgibt. Als sich alle Spuren hartnäckig als Fehlspuren herausstellen, beginnt er, genau das zu unternehmen, was vor ihm sein pensionierte Kollege Schreiber versucht hat und was ihn das Leben kostete. Becker macht sich allein auf zu einer spannungsgeladenen Recherche in der Nordstadt. Als er schließlich das Geheimnis der Verbrechen erkennt, verschlägt es am Ende auch ihm den Atem.