«Willkommen zur letzten Fahrt.» In ihrem Schlafabteil des Euronight 467 «Wiener Walzer» sitzt die beliebte Fernsehmoderatorin der Reality-Show «Blick ins Herz» und hält einen Drohbrief in der Hand. Es ist nicht der erste seiner Art, doch jetzt scheint es ernst zu werden. Aber ist da nicht so ein Typ im Zug, der behauptet, Detektiv gewesen zu sein? Tatsächlich ist Höners Detektiv Mettler aus Afrika zurück. Er sieht sich gezwungen, sein Leben als Privatermittler wieder aufzunehmen. Und schon gerät er in eine komplizierte Geschichte und zwischen zwei Frauen. Die Moderatorin ist so attraktiv wie überdreht, aber wird sie auch verfolgt? Und die Theaterautorin, charmant und scharfzüngig, reist sie wirklich nur zufällig im selben Schlafwagen? Ein paar Tage nach der Premiere ihres neuesten Stücks, in dem sie die Moderatorin so lächerlich gemacht hat? Theater wird doch nicht Reality? Oder doch? Kaum jemand findet Schlaf im Wagon 302. Ungerührt gleitet der Zug durch die Nacht, Wien entgegen.                       Pressetimmen: «Der Mord im Orientexpress erlebt eine Neuauflage. Jetzt heisst er Euronight und fährt von Zürich nach Wien. Die Mischung der Passagiere ist hochexplosiv. Eine Talk-Plappertante und eine Dramatikerin, die ein böses Stück über ebendieses windige Geschäft der TV-Prostitution geschrieben hat, sind einander nicht grün. Die Talkerin bekommt schon seit geraumer Weile Drohbriefe. Zeit, sich nach einem Beschützer umzuschauen. Sie findet ihn in Gestalt eines versoffenen Exdetektivs, der nach Jahrzehnten in Afrika nach Europa zurückkehrt.Ein amüsantes Spiel mit Fiktion und Realität, wobei der in Wien lebende Autor Peter Höner in seinem Wiener Walzer ruppige Monologe und recht kreative, gegen den Strich gebürstete Charaktere bevorzugt: ausbaufähig!» Der Standard, Wien «Amüsanter Thriller der literarischen Art.» eurocity 1/2004 «Wenn man diesen Krimi liest, hat man schon von Anfang an unweigerlich Agatha Christies ‹Mord im Orientexpress› vor Augen, und das nicht grundlos, denn das große Vorbild spielt bei Höner auch eine tragende Rolle. Über den Verlauf der Geschichte wird jeder sehr überrascht sein! Ein spannend-humorvoller Lesegenuss! Sehr zu empfehlen!» Österreichischer Bibliothekswerk "Ein Krimi-Kleinod." Basler Zeitung