Das MEK bei der Arbeit

Der Hochsauerlandkreis lädt ein …

17. Januar 2012

In Schmallenberg – Oberkirchen traf das „MEK“ zu einer dreitägigen Klausurtagung zusammen. Die Mitglieder des SYNDIKATs und die Mitarbeiterinnen des Kulturamtes des HSK haben Schwerstarbeit geleistet. So mussten aus den insgesamt 251 Autoren und Autorinnen, von denen 239 öffentlich oder in Schulen lesen wollen, immer „Dreierpacks“ zusammengestellt werden.

Am Ende der Sitzung standen insgesamt 74 Lesungen und deren Titel fest. Kriterien sind die jeweiligen Wünsche der Teilnehmer/innen. Es wird Lesungen zu den Themen „Wirtschaft“, „Beziehung“, „Schule“ oder auch „Kirche und Religiöses“ geben. Auch an die beliebten „Gourmet-Lesungen“ in Restaurants der Region wurde gedacht.

Bei zehn Lesungen in Schulen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Kriminalschriftsteller hautnah zu erleben.
Neben den Lesungen wurde auch der Ablauf der Eröffnungsveranstaltung der Criminale sowie der Tango Criminale, auf dem die Preise des SYNDI-KATs vergeben werden, festgelegt.
Außerdem werden den Autoren und Autorinnen noch einige Workshops, Seminare und Diskussionsrunden angeboten. Und schließlich darf es na-türlich nicht an einem entsprechenden Tourismusangebot fehlen. Denn die Autorinnen und Autoren, die bei uns zu Gast sind, sollen schließlich die auch die Möglichkeit haben, etwas von der Region kennenzulernen, in der die Criminale stattfindet.

Freuen Sie sich schon jetzt darauf, was sich das MEK bei dieser Tagung hat einfallen lassen.

Was, wann und wo im Einzelnen stattfinden wird,
kann man ab Mitte Februar 2012 auf diesen Seiten online erfahren.

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Tumulte und Randale im Sauerland um „Hands up! & The Shooting Stars“ -
Weltweit erste Krimiautoren-Rockband gegründet

Hochsauerland. Die Gründung der weltweit ersten, nur mit Krimiautoren beiderlei Geschlechts besetzten Rockband, begann mit einem Paukenschlag. Schon Stunden bevor die erste Note gespielt werden konnte, hatte sich vor dem Probenraum eine große Ansammlung Neugieriger zusammengefunden. Jeder wollte die Mitglieder der geheimnisumwitterten Band, deren Mitglieder alle dem SYNDIKAT angehören, als erster zu Gesicht bekommen.
Die Bandmitglieder selbst waren durch diese gezielte (?) Indiskretion dermaßen aufgebracht, dass sie zwei Hotelzimmer und die Einrichtung einer Bar zertrümmerten, allerdings erst, nachdem sie die Inhalte konsumiert hatten. Georg Scheuerlein, der die Band für die Criminale 2012 im Hochsauerlandkreis blind gebucht hatte, zeigte sich angesichts der dramatischen Umstände erschüttert: „Nur dem massiven Eingreifen lokaler Einsatzkräfte ist es zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert werden konnte. Ich weiß nun, wie sich die Veranstalter der frühen Beatles und Stones Konzerte gefühlt haben müssen. Ich bin irritiert“.

Dabei hatte es unbedingt ein stressfreies erstes Kennenlernen der einzelnen Bandmitglieder werden sollen, weitab von der Öffentlichkeit. Die Musiker hatten sich ohne Druck beschnuppern und erstes Songmaterial erarbeiten wollen. Scheuerlein: „Ich habe ja inzwischen gelernt, dass Krimiautoren sehr sensibel sind. Und da einige der Krimi-Bandmitglieder gestandene Musiker mit zum Teil jahrzehntelanger Band- und Tourerfahrung, sind, war das natürlich eine explosive Mischung. Deshalb war die Abgeschiedenheit des Sauerlands geradezu ideal. Ich verstehe wirklich nicht, wie der Probetermin an die Öffentlichkeit geraten konnte. Aber so ist Rock ´n´ Roll nun mal.“

Nach Informationen dieser Zeitung hat es mehrere Stunden gedauert, bis die Verstärker endlich eingeschaltet werden konnten. Was gespielt wurde, war außerhalb des luxuriösen Proberaums, der in einem abgeschieden gelegenen Bau aus den Anfangsjahren des vergangenen Jahrhunderts untergebracht ist, nicht zu hören. Selbst erfahrenen Paparazzi war es nicht gelungen die Musiker vor ihre Linse zu bekommen.

Angesichts dieser völlig unerwarteten Aufmerksamkeit ist Georg Scheuerlein sicher, „dass die Band das Zeug zur Legende hat. Wer noch vor dem ersten Ton solch einen Rummel auslöst, hat eine schillernde Zukunft vor sich.“

Angeblich sollen zur Band auch zwei Debütanten gehören, die sich im Verlauf der Proben als wahre Shooting Stars profiliert haben sollen. Auch von mehreren Sängerinnen wird gemunkelt. Doch Scheuerlein war nicht willens, auch nur einen kleinen Hinweis auf die Identität der Musiker zu geben: „Ich habe entsprechende Verträge unterschreiben müssen. Ich kann nur sagen: die Krimi- und Musikszene kann sich auf ein echtes Highlight freuen. Wenn ich die Zeichen richtig deute, ist der Auftritt zu unserer Criminale vermutlich der Beginn einer never ending Welttournee.“

Aus gut unterrichteten Kreisen wird soeben gemeldet, dass die Krimi-Band womöglich „Hands Up“˛ heißt. Wir dürfen gespannt sein: Wer verbirgt sich hinter dem kryptisch anmutenden Namen? Wer sind die „Hands up“, wer die Shooting Stars? Die Criminale 2012 wird das Geheimnis lüften!