Der Bankangestellte Peter Burg findet sich nach einer durchzechten Nacht, in deren Verlauf er seinen letzten Cent am Spielautomat verloren hat, in Untersuchungshaft wieder - als Hauptverdächtiger im Raub eines Van-Gogh-Bildes. So überraschend wie seine Inhaftierung ist auch seine Freilassung und obwohl Peter Burgs Kunstsinn mehr als unterentwickelt ist, spielen das geraubte und andere Gemälde für ihn im Folgenden eine entscheidende Rolle. Auf einer rasanten Reise, die vom Ruhrgebiet nach Rügen führt und zurück, trifft Peter Burg nicht nur seine Großmutter, sondern auch Versicherungsbetrüger, Kunstfälscher und -diebe sowie undurchsichtige Geschäftsleute. Ralf Ströcker erzählt mit Tempo und Humor die Geschichte dieses sympathischen Anti-Helden, der gerade durch diesen Kunstraub und weitere Straftaten seine verschollenen Fähigkeiten und den Sinn des Lebens wiederentdeckt. Ralf Ströcker gewann mit diesem Text den VDG-Schreibwettbewerb “Kunstkrimi-Krimikunst” 2006. “Die Leser werden durch interessante Ver- und Entwirrungen glänzend unterhalten, und bald fiebert man mit dem Antihelden Peter Burg mit ... Bis zum Ende des Buches drücken wir Peter Burg die Daumen. Vielleicht sogar darüber hinaus...” Peter Klucken, Rheinische Post