"Ja klar. Günter Jauch ist Vorlage für den nur wenig verbrämten Manfred Strauch. Hilfe suchend hatte der sich schon einige Wochen vorher an einen ehemaligen Klassenkameraden gewandt: Jürgen Meister, der zur Polizei gegangen war. Strauch hatte ein Magazin über ein heikles Thema moderiert: Muslimische Parallelgesellschaften. Bereits im Laufe der Sendung waren Drohanrufe eingegangen. Richtig Angst gemacht aber hatte ihm dann eine tote Ratte, die an die Haustür genagelt war. Gott sei Dank hatten weder seine Frau noch seine Kinder das Vieh gefunden. Meister verspricht seinem Freund, under cover bei der Produktion der Rateshow mal hinter den Kulissen nach dem Rechten zu sehen und scheint zur rechten Zeit da zu sein. Peter Demant behauptet zwar, Ähnlichkeiten mit lebenden Personen und tatsächlichen Ereignissen seien rein zufällig, auf der anderen Seite beruht „Der Millionärsflüsterer`’ auf wahren Begebenheiten und Motiven, denn er selbst war schon einmal eingeladen bei Günter Jauch und weiß also, wovon er schreibt. Ein spannendes Buch, wie gesagt, atemberaubend, mit viel Kölner Kolorit. Wer wie ich schon seit Jahren ‚Wer wird Millionär guckt’ und den Moderator einfach sympathisch findet, der wird irgendwann vergessen, dass es sich um Fiktion handelt und irgendwann um Leben oder Unversehrtheit von Günter Jauch bangen. So authentisch ist der Roman." SR 3