Ströckers dritter Kriminalroman Ritter, Zwerg & Tod ist wieder sowohl äußert lebendig als auch atmosphärisch präzise; gespickt mit feinem westfälischem Humor, wirkt er zuweilen fast ein wenig poetisch.Es beginnt mit einem ganz normalen Auftrag. Detektiv Karrenknecht soll den vermißten Stephan Schulte suchen. Wieso hatte dieser aber auf allen existierenden Fotos seinen Kopf ausgeschnitten? Und wieso tauchen ständig und unerwartet diese Zwergfiguren auf? So wie bei Ströcker Zufälle meist nicht wirklich zufällig sind, so weiß Karrenknecht: “Wenn nichts mehr geht, dann geh, denn Gehen geht immer.” "Ströcker stellt seinen Helden ganz in die Tradition klassischer US-Vorbilder vom Schlag eines Philip Marlowe: ein zynischer Einzelgänger, der trotzdem den Windmühlenkampf gegen das Böse aufnimmt. So verkommen wie hier in Arnsberg war die Welt schon lange nicht mehr... Die krimiunüblichen Eigenheiten seines Stils, die Reflexionen und die eingestreuten Aphorismen, pflegt Ströcker auch diesmal wieder, jongliert aber genauso mit Klischees, die einfach dazugehören" Georg Leisten, Münstersche Zeitung