Ein Teufel im Paradies   Auf Sylt staut sich die Hitze, als innerhalb weniger Tage drei kleine Mädchen spurlos verschwinden. Es gibt keine Zeugen, keine Hinweise, keine Lösegeldforderung. Und doch kommen drei Menschen dem Täter gefährlich nahe: Eine Mutter in Sorge um ihre Tochter. Ein alternder Journalist, alkoholabhängig und auf der Suche nach der ganz großen Story. Und eine Maklerin, die nur eines möchte: die leerstehende Villa am Watt verkaufen …

Rezension

rbb 88,8

Engel sterben - Ein Sylt-Krimi

Ein Superhaus auf der schönen Insel birgt ein gruseliges Geheimnis, das in der Gegenwart seine Fortsetzung findet. Spannung für den Strandkorb.
Geheimnisvolles Idyll Das perfekte Haus steht da, auf Sylt, in Kampen. Das nennt man wohl unverbaubaren Rundblick, auf's Watt, auf Felder und einen Golfplatz bis rüber zum alten Leuchtturm, 4 Kinderzimmer, drei Bäder. Schöner geht's nicht, aber der Eigentümer, Markus Rother, Moderator einer populären Kinder-TV-Show, will das tolle Haus nur schnell los werden. Was geschah Ende Juli '79? Bei der Besichtigung mit der Maklerin hat Rother ganz offensichtlich ein Problem. Er traut sich nicht richtig rein, schon gar nicht die Treppe rauf. Die Maklerin wird angepfiffen, als sie das alte Foto mit den drei kleinen Mädchen vom Kaminsims anschaun will. Alle Kalender im Haus zeigen dasselbe alte Datum: 29. Juli 1979. Gegenwart trifft auf Vergangenheit Hier stimmt ganz entschieden was nicht, das ahnen wir schnell. Dann verschwinden auf der Insel auch noch drei kleine Mädchen und im Keller des gruseligen Super-Hauses liegt eine tote junge Frau. Eine Menge Rätsel für die Sylter Kripo, eine Menge Sylt-Atmosphäre für uns Urlaubs-Leser. Der Fall ist spannend, das Drumherum ist entspannend - gerade richtig für den Strand. Monika Burghard