Eine Schnapsidee eigentlich: eine WG in einem Wasserschloß. Dreißig Jahre nach dem Studium. Doch die alten Freunde um Winnie und Frieder sind immer noch unkonventionell, weshalb auch keiner von ihnen auf die Idee kommt, die Polizei zu rufen, als im Heizkeller die mumifizierte Leiche eines einst berühmten Opernsängers gefunden wird. Der Verdacht fällt ausgerechnet auf die entzückende alte Thusi, die in der Nacht da war, als der Bajazzo verschwand ... Regula Venske gehört zu Deutschlands ungewöhnlichsten Krimiautoren, deren Romane großen Unterhaltungswert besitzen. Mit "Der Bajazzo" gelingt der mehrfachen Krimipreisträgerin der Spagat zwischen Spannung und (Wort-)Witz, die die Handlung auf 270 Seiten begleiten. Beim Lesen ist man stets hin- und hergerissen zwischen Gänsehautfeeling und herzhaftem Lachen, sodass ein Leseabend auf dem Sofa zum großen Vergnügen wird. Bei solch einem herrlich unkonventionellen Krimi, der ständig zwischen schelmischen Augenzwinkern und atemlosen Nervenkitzel schwankt, kann man nur eines machen: Jede der 270 Buchseiten genießen und hoffen, dass Venske sich nicht all zu viel Zeit nimmt, um ein neues kleines Meisterstück auf den deutschen Buchmarkt zu bringen. Denn eines ist klar: Bücher wie "Der Bajazzo" braucht das Land! literaturmarkt.info, Literaturzeitschrift für Deutschland August 2010 "Regula Venske schreibt, wie andere lächeln. Da ist immer ein Charme in ihrem Schreiben, manchmal ein schelmischer Hintergedanke, manchmal ein lüsterner Blick auf das Verborgene in uns, manchmal eine Note von Wehmut und immer jene emphatische Offenheit, die uns keine andere Wahl lässt als selbst zu lächeln. Mit ihren Büchern altern wir langsamer, auch wenn sie, wie jetzt in ihrem neuen Roman, über eine Gruppe ziemlich durchtriebener Gruftis schreibt. Und weil daraus eine ganze Romanreihe werden soll, ist unsere Zukunft gesichert." Friedrich Ani