Ortwin Bentsen, pensionierter Kriminalrat aus Ostwestfalen und Auswanderer, hat nach dem frühen Tod seiner spanischen Frau Clara ein beachtliches Erbe angetreten. Mit einer ungesühnten Schuld belastet, versteckt er sich bei seiner Schwägerin in Salamanca, der kastilischen Hauptstadt. Ganz anders Nesto, ein Freund Claras aus Jugendtagen. Bentsen hat die Pflicht geerbt, sich um ihn zu kümmern. Nesto hatte wenig Glück im Leben. Er ist völlig verarmt und entführt in seiner Not einen reichen Widersacher. Während Bentsen von einer alten Liebe neu entdeckt wird, ahnt er allein, um was es Nesto wirklich geht. Er erkennt den Auftrag, der erfüllt werden soll, und setzt ein ungeheures Pfand: ein Leben … nicht seine eigenes natürlich … gegen ein anderes.                 Was sagt die Kritik: "Das Kind im Glas" ist nicht nur ein Krimi, denn er fügt sich nicht nahtlos in das Genre ein. Mit seiner sensiblen und gekonnten Sprache gelingt es dem Autor subtil Spannung zu vermitteln. Vor allem die Subhandlung geht unter die Haut und verfolgt den Leser nachhaltig. Der Roman ist uneingeschränkt empfehlenswert für Leser, die auch den etwas anderen, nicht klassischen Kriminalroman lieben.