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Pressesektion des SYNDIKATs

Nachfolgend finden Sie aktuelle Pressemeldungen des SYNDIKATs.

Pressekontakt

E-Mail: JLIB_HTML_CLOAKING
Anschrift: DAS SYNDIKAT e.V., Geschäftsstelle Raimund A. Mader
Ruckstr. 18, 92676 Eschenbach

 

Der Preis in der Kategorie "Kurzkrimi" ist mit 1.000 Euro in bar in nicht fortlaufend nummerierten Scheinen dotiert.

Der oder die PreisträgerIn 2021 wird am Samstag, den 24. April 2021, in einer großen Online-Gala verkündet und geehrt.

Die Ausschreibung für das Jahr 2022 finden Sie hier ! 

Ehren-GLAUSER für Angela Eßer

 
 Die Jury des SYNDIKATS hat den Ehren-GLAUSER 2021 der bei München lebenden Autorin Angela Eßer in Würdigung ihres bereits zwei Jahrzehnte andauernden, herausragenden Engagements im Bereich der deutschsprachigen Kriminalliteratur zuerkannt. 
Die PreisträgerIn 2021 wird am Samstag, den 24. April 2021, in einer großen Online-Gala geehrt.

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 2001 gab Angela Eßer ihre erste Krimi-Anthologie heraus, es folgten bis dato über 20 weitere, 2010 wurde eine ihrer Kurzgeschichte für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. 2002 organisierte sie gemeinsam mit vielen KollegInnen die Criminale in München, 2003 hob sie mit drei MitstreiterInnen das „Krimifestival München“ aus der Taufe und blieb bis 2009 Mit-Organisatorin, 2005 wurde sie für sieben Jahre Sprecherin des Syndikats, 2008 ist sie Mitbegründerin der „Pfälzer Krimitage“ sowie 2014-2018 Chef-Organisatorin der Criminale. Darüber hinaus initiierte sie den „Bloody-Cover-Preis“ und den „Krimitag“ am 8. Dezember. Gemeinsam mit Nina George gründete sie 2011 die Initiative „JA zum Urheberrecht“. Aktuell macht sie sich, federführend mit Stefanie Gregg, für mehr Unterstützung seitens der Bayrischen Landesregierung für AutorInnen während der Corona-Krise stark. Zusammenfassend stellt Angela Eßer sozusagen das personifizierte Netzwerken für den deutschsprachigen Krimi dar.

© Foto: Sarah Koska

 

Begründung der Jury

Die treffende Kombination „Wein & Leichen“ stellt den Beginn der jahrzehntelangen Begeisterung von Angela Eßer für den Krimi dar, denn unter diesem Titel gab sie gemeinsam mit einer Kollegin 2001 ihre erste Anthologie heraus, die sich auch gleich höchst erfolgreich verkaufte. Es sollten noch über 20 weitere Anthologien folgen, von denen auffallend viele mit (tödlich-köstlichen) kulinarischen Genüssen zu tun haben. Doch die Liebe der geborenen Krefelderin zu ihrer Wahlheimat München sollte ihr schließlich 2009 die Nominierung für den Friedrich-Glauser-Preis bringen, und zwar mit der Kurzgeschichte „6 Uhr 23 – Guten Morgen München“ aus der Anthologie München blutrot, erschienen in der höchst erfolgreichen Blutrot-Reihe der Kölnisch-Preußischen Verlagsanstalt, für deren vier Bände sie gemeinsam mit Andreas Izquierdo verantwortlich zeichnete. Das Thema Kulinarik & Krimi macht die Autorin auch bei ihren Kochseminaren zum Inhalt, sei es, dass sie zur Tea-Time mit Miss Marple lädt, die Küchengeheimnisse der Signora Brunetti verrät oder Tödliches mit Whisky hinunterspült. 

Neben ihrem literarischen Schaffen hat sich Angela Eßer auch von Anfang an für die Förderung des deutschsprachigen Krimis engagiert. Gemeinsam mit einer Vielzahl von bayrischen KollegInnen organisierte sie 2002 die Criminale in München, wo auch der Startschuss für die jährliche Verleihung des „Bloody Covers“ fiel, der von ihr erfundenen Prämierung der besten optischen Gestaltung eines Kriminalromans.  Das Stemmen großer Festivals scheint ihr viel Spaß bereitet zu haben, denn bereits im Jahr darauf hob sie gemeinsam mit Till Bastian, Andreas Hoh, Andreas Mäkler und Sabine Thomas das „Krimifestival München“ aus der Taufe, dessen Mit-Organisatorin sie bis 2009 war. Seit München ist sie auch Mitglied im Syndikat, deren Sprecherin sie ab 2005 für sieben Jahre wird, mit wechselnden KollegInnen an ihrer Seite. In diesen Jahren wächst die Mitgliederzahl des Syndikats von noch überschaubaren 200 Personen auf 500 und dann explosionsartig weit darüber hinaus, was eine beachtliche organisatorische und strukturelle Herausforderung dargestellt hat. Es ist unbestritten in besonderem Maß ihrem Engagement zu verdanken, dass das Syndikat heute zu den größten Berufsverbänden seiner Art zählt. In jener Zeit erdachte sie auch den „Krimitag“ rund um den 8. Dezember, Friedrich Glausers Todestag, an dem mit Krimilesungen Geld für einen guten Zweck gesammelt wird. 2008 ist sie Mitbegründerin der Pfälzer Krimitage. Nach einer kurzen Pause übernahm Angela Eßer 2014 für fünf Jahre das Amt der Chef-Organisatorin der Criminale, jenseits der örtlichen Macher des Festivals zuständig für die Akquise neuer Austragungsorte, und das in Zeiten geringer werdender öffentlicher Mittel, sowie für die Stringenz und Wiedererkennbarkeit des größten deutschsprachigen Krimievents.

Des Weiteren hat Angela Eßer in ihrer Zeit als Sprecherin des Syndikats gemeinsam mit Kollegin Nina George die Initiative „JA zum Urheberrecht“ gegründet, denn die grundsätzliche Situation von AutorInnen, stets in ihren Rechten gefährdet und oft in prekären Lebenssituationen gefangen, rückte immer mehr in ihren Fokus. Und so ist es nur folgerichtig, dass sie jüngst im Zuge der Corona-Epidemie federführend gemeinsam mit Stefanie Gregg sowie vielen anderen KollegInnen im Rücken die Bayerische Landesregierung zu mehr Schutz und Unterstützung von KünstlerInnen, natürlich im Speziellen von SchriftstellerInnen, unter anderem mit einem offenen Brief aufforderte.

Und wenn sie gerade nicht so viel zu tun hat, wie geschehen in den letzten zwei Jahren, verliebt sie sich während des Krimistipendiums „Tatort Töwerland“ so sehr in die Insel Juist, dass sie sofort eine Anthologie zu diesem wunderbaren Nordseeeiland herausgibt.

Angela Eßer steht für die Liebe zum Krimi kombiniert mit dem Willen und der Tatkraft, das Genre selbst sowie dessen „Hinterland“ stärken und vorwärts bringen zu wollen. Sie ist Netzwerkerin im besten Sinn des Wortes, und dafür gebührt ihr unser Dank.


Die Ehren-GLAUSER-Jury des SYNDIKATS 2021: Tatjana KruseSabina Naber und Paul Lascaux.

Die Corona-Pandemie hat dem SYNDIKAT leider keine andere Wahl gelassen: Auch in diesem Jahr kann die CRIMINALE nicht wie geplant vom 20. bis 25. April 2021 in Iserlohn stattfinden. Aufgrund der anhaltend hohen Infektionszahlen in Deutschland haben die Stadt Iserlohn und das SYNDIKAT entschieden das Festival für Kriminalliteratur abzusagen und  ins Jahr 2022 zu verschieben. Ein neuer Termin wurde bereits gefunden.

 

Die CRIMINALE 2022 in Iserlohn soll vom 18. bis 21. Mai 2022 stattfinden. Bis dahin bleibt den Krimi-FreundInnen und Mitgliedern des SYNDIKATS die Vorfreude auf eine große Gala zur Verleihung der GLAUSER-Preise. Denn diese soll trotzdem stattfinden – und zwar virtuell. Wie bereits im vergangenen Jahr, als die CRIMINALE in Hannover abgesagt werden musste, werden die GLAUSER-Preise sowie die MIMI (Krimipreis des Buchhandels) in einer virtuellen Gala verliehen, und zwar wie geplant am Abend des 24. April 2021.


Jens J. Kramer, erster Vorsitzender des SYNDIKAT e.V., sagte: „Wir sind traurig, dass im zweiten Jahr in Folge die CRIMINALE nicht stattfinden kann. Doch die Pandemie lässt uns keine andere Wahl. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, doch alles andere als eine Absage des Festivals macht aus heutiger Sicht keinen Sinn. Die Gesundheit der Menschen steht an erster Stelle. Für die virtuelle Verleihungen der MIMI und der GLAUSER-Preise können wir uns auf unsere positiven Erfahrungen aus dem letzten Jahr verlassen, um den Preisträgerinnen und Preisträgern einen kreativen und würdevollen Rahmen zu bieten. Ein großer Dank gilt der Stadt Iserlohn für den leidenschaftlichen Einsatz und die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Monaten. Das SYNDIKAT freut sich, mit der CRIMINALE im nächsten Jahr nach Iserlohn zu kommen, wenn wir alle die Pandemie überstanden haben.“
 
Iserlohns Bürgermeister Michael Joithe sagte: „Die CRIMINALE hätte für Iserlohn und die ganze Region ein kulturelles Highlight werden sollen. Daher bedauern wir diesen Schritt zutiefst, sind aber davon überzeugt, dass er aufgrund der pandemischen Entwicklung unumgänglich war. Wir danken unseren Partnern, mit denen wir dieses Festival geplant hatten, und setzen auf das nächste Jahr, wenn wir hoffentlich umso mehr Krimi-Begeisterte in unserer Stadt werden begrüßen können.“

 

Die Pressemitteilung hier einsehbar. 491.4K

Erste Pressekonferenz in Iserlohn zur CRIMINALE 2021

Einladung zur öffentlichen Pressekonferenz mit 
Quickie-Lesungen

Es ist soweit: Iserlohn erwartet im April 2021 die CRIMINALE, das Festival für Kriminalliteratur des SYNDIKATs. Namhafte nationale und internationale Autorinnen und Autoren entdecken die Stadt Iserlohn und bringen ihre Geschichten ins Sauerland. 

Die erste offizielle Pressekonferenz mit dem Vorstand der SYNDIKATs und den Organisatoren der CRIMINALE findet am 4. Oktober 2020 um 17.30 Uhr in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf statt. 

Nach dem Börsenblatt greift nun auch das Buchjournal den Aufruf des SYNDIKATS zur Situation der Kriminalschriftsteller auf!

Zitat:

Prekäre Situation von Schriftstellern aufgrund der Corona-Krise

"Der Betrieb der Autoren ist ihr Kopf"

100.000 bis 150.000 weniger Neuerscheinungen wird es bis ins Jahr 2021 in Europa geben, so das Ergebnis einer Umfrage von SYNDIKAT, Netzwerk Autorenrechte und European Writers’ Council. Besonders betroffen seien Kriminalschrifsteller*innen, so das SYNDIKAT.
Denn Spannungsliteratur ist das größte Segment der jährlichen belletristischen Neuerscheinungen, so das SYNDIKAT, der Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur mit rund 750 Autor*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. "Viele unserer KollegInnen rutschen unverschuldet in eine prekäre Lage", erklärt Vorsitzender Jens J. Kramer. "Die Hilfsangebote des Bundes oder der Länder setzen Betriebsausgaben voraus, die AutorInnen nicht haben. Der Betrieb der Autoren ist ihr Kopf."

Das SYNDIKAT bringt die prekäre Lage von SchriftstellerInnen auf den Punkt. Das Börsenblatt greift diesen Aufruf auf.

"Der Betrieb der Autoren ist ihr Kopf"

100.000 bis 150.000 weniger Neuerscheinungen wird es bis ins Jahr 2021 in Europa geben, so das Ergebnis einer Umfrage von SYNDIKAT, Netzwerk Autorenrechte und European Writers’ Council. Besonders betroffen seien Kriminalschrifsteller*innen, so das SYNDIKAT. ...