Liebe in Corona-Zeiten
Dorle Gelbhaar

Hirnkost

Broschur

ISBN 978-3-9486-7568-4

14,– € [D], 14,40 € [A]
Ein Problem

Vor der öffentlichen Toilette
Ohne Maske.

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„Die Pandemie hat uns unsere Grenzen vor Augen geführt. [..]

Die Pandemie hat unsere weltweite Verletzbarkeit ans Tageslicht treten lassen, und sie hat bei der Gelegenheit gleich sämtliche Versäumnisse mit hochgerissen. [..]

Selbst Sprache strukturiert sich um. [..]

Gedichte fassen den Moment in seiner Bildhaftigkeit, seiner Vergänglichkeit, seiner Dauerhaftigkeit. Etwas anderes als eben diesen Moment habe ich nicht zu bieten.“

Auszüge aus dem Nachwort

Dorle Gelbhaar

In Rostock geboren studierte Dorle Gelbhaar in Berlin Kulturwissenschaften, forschte zur Kulturkritik Walter Benjamins und zu deutschsprachiger Kriminalliteratur speziell aus der DDR. Sie hat Krimikritiken, Artikel (einiges unter vorwaerts.de), Kolumnen und Essays verfasst und Krimi-Workshops (auch zusammen mit -ky) geleitet.

"Warum Kriminalliteratur erforschen!" Das Ausrufezeichen in diesem alten Titel von 1989 ist ihr nach wie vor wichtig, denn sie hält den Stellenwert der deutschsprachigen Kriminalliteratur im gesellschaftlichen Diskurs für weit unterschätzt.

Seit 1998 freie Autorin hat sie seither selbst Kriminalromane und Geschichten in verschiedenen Verlagen veröffentlicht, so etwa bei elefantenpress Berlin, bei Leporello Krimi Krefeld, bei konkret Hamburg in der Ariadne-Reihe und im Konkursbuch Verlag Tübingen.

Ihr 2020 bei Hirnkost Berlin erschienener Gedichtband  "Liebe in Corona-Zeiten. Satzfetzen Gedichte"  (mit Cover-Bild von der Autorin) wiederum greift heiter-satirisch, bissig und traurig Alltägliches aus der Zeit der Pandemie auf, das nicht nur an einer Stelle mit Kriminalliterarischem korrespondiert.

Mehr unter:

https://blog.anjaschreiber.de/dorle-gelbhaar-von-der-krimiautorin-zur-lyrikerin

Vom Kollegen Jochen Bender aus der Roman-Glauser-Jury 2023/24 wurde ihr in einem Interview die Frage gestellt, was in näherer Zukunft für sie Priorität habe, das Schreiben von Kriminalromanen, -Geschichten und -Gedichten oder die literaturkritische und -wissenschaftliche Arbeit insbesondere zur deutschsprachigen Kriminalliteratur.

Hier ist die Antwort: 

Im vergangenen Jahr hat sie in verschiedenen Anthologie-Bänden neue Gedichte veröffentlicht.

Aber vor allem hat sie den Essay zur deutschsprachigen Kriminalliteratur und ihren Besonderheiten von den Anfängen bis zur Gegenwart herausgebracht:, in dem sie Ergenisse ihrer langjährigen Forschungsarbeit mit - auch dank mehrfacher Tätigkeit als Jurorin - neu gewonnenen Erkenntnissen zur Entwicklung des Krimis verbindet.

"Krimi und Wirklichkeit. Das Erkunden sozialer Milieus und gesellschaftlichen Alltags vor mörderischer Kulisse"

In: Neue Gesellschaft. Frankfurter Hefte. Die Zeitschrift für Politik und Kultur 1/ 2. 26, 15,70 Euro 

www.ngfh.de