Für kein Geld der Welt

Droste Verlag


ISBN 978-3-7700-1375-3

10,– € [D]

Wir empfehlen: einsteigen anschnallen, mitlachen! Eine Erbschaft von 5,5 Millionen Euro haben oder nicht haben, heiraten oder nicht heiraten, das sind die Fragen, die sich Irmi Steinhöfer stellen muss, als ihre Erbtante Ernestine das Zeitliche segnet. Und wenn schon heiraten, wen bitte schön? Ihren seit 13 Jahren zögernden Lebensabschnittsgefährten Bertram, dessen Entschlossenheit mit der Aussicht auf Geld plötzlich in ungeahnte Sphären abhebt? Oder die aus dem Nichts auftauchenden Verehrer aus ihrem Heimatdorf, hinter deren Heiratswilligkeit der Ehrgeiz von Irmis Schwester Marita steckt? Oder liegt das Glück vielleicht in den braunen Augen eines gewissen Alexander, der von Geld und Frauen schon immer viel gehalten hat, bis ihn ein Fehltritt für drei Jahre hinter Gitter brachte? Irmi wird durch den letzten Willen ihrer Tante praktisch dazu gezwungen, über all das nachzudenken. Dabei lernt sie, dass die Dinge nicht immer das sind, was sie vorgeben zu sein; dass sich sogar Menschen, die ihr nahe stehen, bei der Aussicht auf viel Geld nicht scheuen, das Blaue vom Himmel herunterzulügen, und sie realisiert auch, dass das Wörtchen »Nein« beinahe magische Kraft besitzt. Letztendlich versteht sie, was Tante Ernestine mit ihrem Spruch Man kann nur machen, was man will, wenn man macht, was man will gemeint hat. Edda Minck gelingt es, ihre Figuren mit liebevollem Spott und spitzer Feder auf die spannende Achterbahn des Lebens zu schicken.