Fürchte die Dunkelheit
Peter Gerdes

Fürchte die Dunkelheit

Kriminalroman

Leda-Verlag, 2009

Taschenbuch
1., Aufl., September 2004
sofort lieferbar
ISBN 9783934927605
12,– € [D], 12,30 € [A]
Sonderpreis 0,– €
     
In dem neuen Gerdes-Krimi steht eine junge Frau im Mittelpunkt, die als Kind selber zum Opfer wurde – allerdings nicht zum Opfer von natürlicher, sondern menschlicher Gewalt. Die Folgen des Erlittenen spürt sie auch als Erwachsene noch. Sie machen es ihr fast unmöglich, bei der Suche nach den Tätern hilfreich zu sein, und stellen die Ermittler vor unlösbar scheinende Probleme.
Die Handlung von „Fürchte die Dunkelheit“ ist erfunden, die kriminellen und psychologischen Details aber sind in Zusammenarbeit mit einer tatsächlich Betroffenen genau recherchiert. So entstand eine ebenso fesselnde wie realistische und glaubwürdige Geschichte, die auch ohne unnötige Gewaltschilderung große Spannung erzeugt.
Ein Spatenstich – und ein scheinbarer Routinefall entpuppt sich als grausige Mordserie. Wer sind die vier toten Kinder, die da in einem Garten am Rande eines ostfriesischen Dorfes verscharrt liegen, teils seit Jahrzehnten, teils erst seit kurzem? Der Hauptverdächtige schweigt beharrlich. Am nächsten Morgen ist er tot. Wie gelangte das Gift in seine Zelle? Hauptkommissar Stahnke sieht sich einem undurchschaubaren Gewirr von Hinweisen, Widersprüchen und Spuren gegenüber. Einige Spuren weisen ins benachbarte Oldenburg, eine führt nach Sheffield in England – und eine zu Stahnkes direktem Vorgesetzen. Dimensionen, die an den „Fall Dutroux“ erinnern, zeichnen sich ab.
Klärung erhofft sich Stahnke von Marion Haak. Die junge Frau ist auf rätselhafte Weise in den Fall verstrickt. Rätselhaft aber ist auch ihr Verhalten, und ihre Aussagen sind es nicht minder. Immerhin aber bringen sie den Hauptkommissar Schritt um Schritt weiter. Seine Zuneigung zu der ebenso reiz- wie geheimnisvollen Frau wächst – seine Risikobereitschaft auch.
Als Stahnke endlich erkennt, womit er es wirklich zu tun hat, findet er sich plötzlich selbst in der Rolle des Opfers wieder. Und seine schlimmsten Ängste drohen wahr zu werden.
Peter Gerdes

Peter Gerdes

geboren 1955 in Emden, lebt in Leer (Ostfriesland). Studium der Germanistik und Anglistik, anschließend als Journalist und Lehrer tätig. Literarische Anfänge Ende der 70er Jahre; schreibt seit 1995 vor allem Kriminalliteratur und betätigt sich als Herausgeber. Seit 1999 Leiter der Ostfriesischen Krimitage.
Kriminalromane: Ein anderes Blatt; Thors Hammer; Ebbe und Blut; Der Tod läuft mit; Fürchte die Dunkelheit; Solo für Sopran (auch als Hörbuch); Der siebte Schlüssel (2007); Sand und Asche (2009); Wut und Wellen (2010); Zorn und Zärtlichkeit (2011, alle als Leda-TB und Leda-E-Book erhältlich). Storybände: Das Mordsschiff (vergriffen); Stahnke und der Spökenkieker; Kurz und schmerzlos (2011). Zahlreiche Anthologie-Beiträge und Herausgaben, v.a. "Mordkompott"-Reihe.