Die letzten Meter bis zum Friedhof

Die letzten Meter bis zum Friedhof

Rowohlt

Übersetzt von Jan Costin Wagner

Broschur
Januar 2018
sofort lieferbar
ISBN 9783498065522
19,95 € [D], 20,60 € [A]
Sonderpreis 0,– €
     
'Großartig!' Aki Kaurismäki

Jaako ist 37, als sein Arzt ihm eröffnet, dass er keine Grippe hat, sondern sterben wird, und zwar sehr bald: Jemand hat ihn über längere Zeit hinweg vergiftet. Das an sich ist schon geeignet, einem Mann so richtig den Tag zu verderben. Leider wird Jaako bei der Rückkehr nach Hause außerdem noch Zeuge, wie ihn seine Frau mit Petri betrügt, dem jungen, knackigen Angestellten ihrer gemeinsamen Firma. Der Firma, die in jüngster Zeit gefährlich Konkurrenz bekommen hat. Jaako beschließt herauszufinden, wer ihn um die Ecke bringen will. Und er wird sein Unternehmen für die Zeit nach seinem Tod fit machen. Der Handel mit den in Japan zu Höchstpreisen gehandelten Matsutake-Pilzen läuft nämlich ausgezeichnet, und in Finnlands Wäldern wachsen nun einmal die besten. Doch das neue Konkurrenzunternehmen kämpft wirklich mit harten Bandagen. Ist es da Jaakos Schuld, wenn es zu Toten kommt? Und hat er überhaupt Zeit für anderer Leute Sorgen? Denn so viel ist klar: Mit dem Tod vor Augen geht alles leichter, gilt es doch jede Minute zu genießen.

'Die letzten Meter bis zum Friedhof' ist nicht einfach ein Kriminalroman, sondern ein besonderes Buch: lustig und tragisch, berührend und skurril, lebensklug und nachdenklich, ein Roman, der trotz seines makabren Themas die Lebensgeister weckt, und eine schräge Lektüre, bei der man sich fühlt, als befände man sich in einem Film von Aki Kaurismäki.
Jan Costin Wagner
© David Biene

Jan Costin Wagner

Jan Costin Wagner, geboren 1972, lebt als freier Autor im Rhein-Main-Gebiet und streckenweise in Finnland, dem Heimatland seiner Frau. Sein Debütroman „Nachtfahrt“ wurde im Jahr 2002 mit dem „Marlowe“ der Raymond-Chandler-Gesellschaft ausgezeichnet. Für seinen zweiten Roman „Eismond“ erhielt Wagner 2003 das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats im Literarischen Colloquium Berlin sowie 2004 den Hans-Erich-Nossack-Förderpreis. Wagners Romane erscheinen bislang in zwölf Sprachen, „Eismond“ wurde in die Krimi-Bibliothek des „Stern“ aufgenommen.