Eisenschicht
Roger M. Fiedler

Eisenschicht

Oktober 1998
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EAN 9781549740329
9,99 € [D]
     
Multi-Kulti ist nicht für jeden ein Stadtteilfest. Die Arbeiter der Eisenschicht im Ingolstädter Chemiebetrieb Süpech müssen das am eigenen Leib erfahren, als einer der ihren unter einem Stapel Schrott begraben wird. Igor ‚Gorja’ Gorski ist möglicherweise der falsche, um die Sache aufzuklären, denn seine zarten Händchen kennen die Maus am heimischen PC besser als das Innenleben eines Arbeitshandschuhs. Doch das ändert sich schnell, als er den Betrieb zum ersten Mal betritt. Was in der Industriehölle auf einen Durchschnittsmenschen wartet, entzieht sich seiner Vorstellung ganz, bis eine rasant schöne Frau in sein Büro spaziert und »Tu’s für mich!« haucht. Eins weiß Kranführer Heinz ganz sicher: Wenn die Gefahr nicht in der weiblichen Ecke lauert, dann droht sie ganz sicher von oben.
Roger M. Fiedler

Roger M. Fiedler

Begann seine Karriere als Schriftsteller in Rio de Janeiro. Der erste Vollkontakt mit der 'dritten Welt' änderte auch seine Sichtweise auf das heimische München. Mehrere seiner Kriminalromane spielten in der bayerischen Hauptstadt 'mit Herz'. Fiedler studierte und arbeitete dort - unter anderem als Physiker und S-Bahn-Schaffner.

Um die Jahrtausendwende produzierte Fiedler gemeinschaftlich mit der Münchner Agentur 'kernzeit' die erste Literaturplattform im Internet zum regelmäßigen email-Versand eines Fortsetzungskrimis. Der Erfolg der 'Krimimails' war überwältigend. In gemeinsamer Autorenschaft mit dem Ruhrgebietsautor Jörg Juretzka entstand der erste in mails ausgetauschte Kriminalroman 'enzi@n'.

2001 hielt sich Fiedler in Sevilla auf und verdingte sich dort als Reiseleiter für Andalusien. Es reifte der Entwurf für eine später bei Carlsen-Inprint umgesetzte Reihe von Kurzromanen mit Schauplatz Málaga, Serranía, Granada.

Nach seiner Rückkehr ins deutsche Mittelgebirge verfasste Fiedler den ersten Antiregionalkrimi 'Pilzekrieg' und half, das Festival des deutschsprachlichen Kriminalromans, die 'Criminale' erfolgreich aufs Land zu exportieren. Hier entstanden auch die aktuellen Werke.

Fiedler erhielt für seine Arbeit zahlreiche Auszeichnungen und Preise, unter anderem den deutschen Krimipreis (3.Platz), den Marlowe, das blutige Messer, ein Arbeitsstipendium des deutschen Literaturfonds, Bertelsmann-Stiftung und Literaturhaus München, den black-and-grey-Socks-Award, ein Nominee zum Kurzgeschichten-Glauser, dem großen Autorenpreis des Syndikat.