Rote Schatten über Münster
Westfalenkrimi
Sabine Schulze Gronover

Rote Schatten über Münster Westfalenkrimi

Köln: Emons Verlag

Januar 2001
sofort lieferbar
ISBN 9783954511907
10,90 € [D]
     

Das Naturkundemuseum Münster zeigt eine unerwartet blutige Ausstellung über die Kultur der Indianer: Schon beim Sektempfang erscheint die erste Leiche. Dann verschwinden rituelle Gegenstände und tauchen in den Kehlen ausgewählter Opfer wieder auf. Die Journalistin Christine Neustedt gerät zwischen die Fronten der indianischen Gäste, der Ausstellungsleitung und eines Mörders, der große Lust an tödlichen Spielen zeigt ...

Ein außergewöhnlicher Krimi, in dem die Angst viele Gesichter hat.

Cheyenne-Indianer und eine mysteriöse Mordserie im
Münsterland
Sabine Schulze Gronover ist mit Rote Schatten über Münster ein eindrucksvoller und von einem feinen Humor durchzogener Kriminalroman gelungen. Großen Anteil daran trägt das charismatische Personal. Die liebenswerte, unkomplizierte Christi-
ne und der verschlossene, vom Leben gezeichnete amerikanische Kunsthistoriker und Cheyenne-Indianer Corwin Standing Child sind ein faszinierendes Ermittlerpaar, bei dem die gegenseitige Anziehung schnell zu spüren ist. Der etwas mürrische und bodenständige Hauptkommissar Delbrock bildet dazu einen reizvollen Kontrast. Die auffallend detailreichen Szenen, die nicht nur in Münster, sondern zu einem kleinen Teil auch in einem Indianerreservat spielen, machen den Krimi von der ersten bis zur letzen Seite zu einer lebendigen und fesselnden Lektüre.

Sabine Schulze Gronover

Sabine Schulze Gronover

Ich bin 1969 als Sabine Schwienhorst in Hamm-Heessen geboren und mit einer älteren Schwester und einem jüngeren Bruder als "Sandwich-Kind" am Rande von Bockum-Hövel aufgewachsen.

In jungen Jahren wollte ich Indianer werden, einige Jahre später war ich überzeugt davon, als Trapezkünstlerin größere Chancen zu haben. Ich alleine würde den Wilden Westen kaum zurückerobern können. Den Jubel eines Publikums über spektakuläre Darbietungen am Trapez eroberte ich aber auch nicht, meist fand ich mich im Gipszimmer der Unfallchirurgie wieder.

Vernünftiger, aber nicht weniger verträumt machte ich mein Abitur und studierte an der Westf. Wilhelmsuniversität Münster Diplom-Pädagogik und Kunsttherapie. Ich erzählte mir zu dieser Zeit dann nur noch die Geschichten, in denen ich immerhin sehr aufregende Berufe und Berufungen inne hatte, ohne deshalb existentielle oder physische Sorgen leiden zu müssen.Und genau das ist für mich auch der faszinierende Aspekt an Büchern - man kann mit ihnen alles Mögliche erleben, sich mit den verschiedenen Personen identifizieren, eine Eule als Haustier besitzen und immer wieder die Welt retten und ist dennoch passend zum 3-Gang-Menü Zuhause. Toll!

Seit 1993 bin ich in der LWL-Klinik Münster tätig, in Teilzeit. Freiberuflich arbeite ich als Kunsttherapeutin stundenweise auf der Palliativstation des St. Josef-Krankenhauses in Hamm und im Hospiz, das "Rote Läppchen".

Doch einen großen Teil meiner Zeit verbringe ich an einem sehr schönen alten Schreibtisch aus der Gründerzeit.

Abseits der verschiedenen Berufe und Berufungen gibt es mich auch privat. Ich bin verheiratet und habe eine Tochter, einen Labrador, vier Schildkröten, zwei Kaninchen und acht Meerschweinchen. Und wenn mir jemand Alpakas anbietet, nehme ich auch diese Tiere gerne auf.

Ich lebe recht ländlich in Mersch, das als Outback von Drensteinfurt gilt und fühle mich dort sehr wohl.