Schlumpf Erwin Mord. Friedrich Glauser. Ein Studer-Krimi
Friedrich Glauser

Schlumpf Erwin Mord. Friedrich Glauser. Ein Studer-Krimi

Der erste Fall für Wachtmeister Studer

aionas Verlag

Taschenbuch
März 2019
sofort lieferbar
ISBN 9783965450158
7,80 € [D], 8,10 € [A] , SFr. 8,99 [CH]
     
Studers erster Fall: Schlumpf Erwin Mord - Ein Klassiker der deutschsprachigen Kriminalliteratur.

Der Handlungsreisende Wendelin Witschi wird tot im Wald aufgefunden. Der Täter sitzt schnell hinter Gittern. Auf der Akte des Untersuchungsrichters steht: Schlumpf Erwin Mord. Doch Studer glaubt nicht daran, dass der Schlumpf ein Mörder ist. Selbst nach dessen Geständnis will er das nicht glauben. Die Ermittlungen führen den Wachtmeister in ein merkwürdiges Dorf voller Läden und Lautsprecher und voller seltsamer Leute. In Gerzenstein hängen sie wie Kletten aneinanander, jeder hat etwas zu verbergen. Doch allmählich deckt der Ermittler die Geheimnisse des Ortes auf. Die Suche nach der Wahrheit wird Studer fast das Leben kosten.

Friedrich Glauser ist einer der ersten und zugleich bedeutendsten deutschsprachigen Krimiautoren. Das Syndikat, das Netzwerk der deutschsprachigen Kriminalschriftsteller, benennt seine wichtigsten Autorenpreise nach ihm.

Mit seinen Studer-Krimis machte Friedrich Glauser (1896-1938) den Kriminalroman in der deutschsprachigen Literatur salonfähig. Sein Ermittler Studer ist ein Schweizer Urgestein mit einem Gespür für die Welt der kleinen Leute. Seine Geschichten wirken authentisch und haben alles, was einen modernen Krimi ausmacht. Denn Glauser greift zurück auf die Erfahrungen seines eigenen bewegten Lebens, das sich selbst wie ein Krimi liest: Früher Muttertod, Erziehungsheim, Selbstmordversuche, Verschwendungssucht, Schulden, Entzweiung mit dem Vater, Morphiumsucht, Entmüdigung, Diebstahl, Irrenanstalt, Fremdenlegion, Erfolg als Kriminalautor, die große Liebe, Entziehungskur und tragischer Unfall mit Todesfolge am Vorabend der eigenen Hochzeit.
Friedrich Glauser

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Der Schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser (1896-1938) schuf mit der Figur seines Wachtmeister Studer eine der ersten Detektivgestalten des deutschprachigen Raumes. Studer, Protagonist von insgesamt fünf Romanen und mehrerer Kurzgeschichten, trat zum ersten Mal 1936 in dem gleichnamigen Roman auf. "Intuition und gesunder Menschenverstand helfen Studer, die meist tragischen Fälle zu lösen; einfache Menschen sind Opfer der Umstände geworden", heißt es dazu in Reclams Kriminalromanführer (Stuttgart, 1978). "Die obere Gesellschaftschicht erscheint als verloren und wird bitter karikiert."

Seit nunmehr 30 Jahren verleihen die Autorinnen und Autoren des SYNDIKATs – vertreten durch eine Autoren-Jury und in Erinnerung an ihren "Schutzpatron" – jedes Jahr den Friedrich-Glauser-Preis. Der Autorenpreis deutschsprachige Kriminalliteratur wird in mehreren Sparten vergeben: Von Anfang an ist der "Roman" vertreten (dotiert mit 5.000 Euro), seit 2002 wird der Preis zusätzlich in den Sparten "Debütroman" (dotiert mit 1.500 Euro) und "Kurzkrimi" (dotiert mit 1.000 Euro) verliehen. Der Hansjörg-Martin-Preis für den besten Kinder- und Jugendkrimi wird seit 2000 verliehen und ist mit einem Preisgeld von 2.500 Euro verbunden. Das Besondere dabei: Die Preisgelder werden von den Autorinnen und Autoren des SYNDIKATs selbst aufgebracht. Zudem gibt es den "Ehrenglauser" für die Verdienste einer Person, die sich in besonderem Maße um den deutsprachigen Kriminalroman verdient gemacht hat. Der "Ehrenglauser" ist nicht dotiert.