Abgedrückt
Andreas Roß

Abgedrückt

Naumann Verlag

1000, Mai 2013
sofort lieferbar
ISBN 9783943206197
9,90 € [D]
     

Die US-Raumfähre Challenger explodiert kurz nach dem Start, Olof Palme wird ermordet, der Reaktor von Tschernobyl geht in die Geschichte ein, Deutschland verliert beim Endspiel der Weltmeisterschaft gegen Argentinien 2:3, die Neue Heimat wird für eine Mark an den Berliner Brotfabrikanten Horst Schiesser verkauft.

1986 war ein ganz normales Jahr, allerdings nicht für Klaus Keim, einem dreiundzwanzigjährigen Studenten, der seine Geschichte erzählen will. Dumm nur, dass er zur Zeit des Geschehens im Koma liegt. Übel wurde er von zwei seiner Dozenten zugerichtet und soll im Wald vergraben werden. Zum Glück gibt es den Darmstädter Lauftreff, der dies zu verhindern weiß.

Ein Gewaltverbrechen, studentisches Leben, Drogen, ein Vater-Sohn-Konflikt, eine skurrile Wohngemeinschaft und die Arbeit des ermittelnden Kommissars Lothar Ludwig Dobermann, der wegen seiner Größe Der Lange Lui genannt wird, sind verwoben mit dem Zeitgeschehen der achtziger Jahre. Der Kommissar muss in der studentischen Szene ermitteln und kommt aus dem Kopfschütteln nicht heraus. Dabei spielt nicht nur ein ständig wachsender Spülberg in der WG-Küche eine große Rolle.

Dobermann löst den Fall, zumindest zum Teil. Doch, kann er auch für Gerechtigkeit sorgen?

Andreas Roß

Andreas Roß

Andreas Roß: geboren 1962 in Nidderau, lebt seit 25 Jahren in Darmstadt, verheiratet, zwei Söhne und von Berufswegen seit zwanzig Jahren als „Mundwerker“, also Sozialarbeiter, unterwegs.

Veröffentlicht seit Ende der neunziger Jahre; u.a. drei Romane, zwei Kurzkrimisammlungen und eine Erzählung, sowie ein Laufstreckenbuch und von 1996 bis 2008 monatlich Kurzkrimis in dem Darmstädter Magazin „Vorhang Auf!“.

Von 2003 – 2010 Mitglied der Textwerkstatt unter Leitung von Kurt Drawert und fünfmaliger Gewinner regionaler Literaturpreise.

Diverse Auftritte bei Poetry-Slam Veranstaltungen und Veröffentlichungen auf CD.

 Seine Liebe zum Krimi-Genre entwickelte er insbesondere in der Zeit, als er in verschiedenen Justizvollzugsanstalten tätig war und so einige Geschichten hörte, die inspirieren können, zumal anscheinend nicht unwahrscheinlicher ist, als die Realität. Dazu kam die Liebe zu seiner Wahlheimat Darmstadt.