Die Zwillingsfalle

Die Zwillingsfalle

Kriminalroman

grafit Verlag

Taschenbuch
sofort lieferbar
ISBN 9783894252380
9,90 € [D], SFr. 13,30 [CH], 10,20 € [A]
     
Ela Bach will Leiterin des KK 11 bei der Düsseldorfer Kripo werden und hat mit Intrigen und Vorurteilen zu kämpfen. Leo Köster ist mit Leib und Seele Angehöriger des Spezialeinsatzkommandos. Doch er steckt im Scheidungsstress, bekommt das Zittern in den Händen, und als er bei einem Einsatz einen Kollegen lebensgefährlich verletzt, wird er zur Kriminalwache versetzt. Martin Zander vom Einsatztrupp der Polizeiinspektion Nord geht ›Nebentätigkeiten‹ nach. Er unterschlägt Diebesgut und macht auch schon mal selbst einen Bruch. Allmählich muss Zander befürchten, dass ihm die internen Schnüffler der ›Festung‹ auf die Schliche kommen.
Ein Aufsehen erregender mehrfacher Mord in der Sauna eines Fitnesscenters lässt die Wege der drei sich kreuzen. Köster, der die Tat entdeckt, kennt eines der Opfer – mit Ilka Fischer war er an dem Mordabend noch verabredet. Zander muss feststellen, dass auch Arnie Haffke in der Sauna saß, sein Partner im Einsatztrupp wie auch bei seinen illegalen Geschäften. Und Ela Bach leitet die Soko, die den oder die Täter finden soll – die Chance, sich zu profilieren. Jeder der drei stellt seine eigenen Ermittlungen an, jeweils den eigenen Interessen folgend …
Horst Eckert erhielt für ›Die Zwillingsfalle‹ den ›Glauser 2001‹ als bester deutschsprachiger Kriminalroman des Jahres 2000.
Horst Eckert
© Aufnahme: Kathie Wewer

Horst Eckert

Geboren 1959 in Weiden/Oberpfalz, Studium in Erlangen und Berlin. Lebt seit 1987 in Düsseldorf. Arbeitete fünfzehn Jahre als TV-Journalist. Debütierte 1995 mit „Annas Erbe“. Marlowe-Preis für „Aufgeputscht“, Friedrich-Glauser-Preis für „Die Zwillingsfalle“.
Eckerts Romane gelten als „im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit“ (Deutschlandfunk). Übersetzt ins Französische, Niederländische, Tschechische und Bulgarische.
Mit "Sprengkraft" war Eckert 2010 zum fünften Mal für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert: "ein furios komponiertes Stück Gegenwartsliteratur" (Westfalenpost). Für "Schwarzer Schwan" erhielt er 2011 den Publikumspreis "Krimi-Blitz" des Portals Krimi-Couch.de, für "Wolfsspinne" 2017 die Herzogenrather Handschelle, für "Im Namen der Lüge" 2020 die "Silberne Lupe" des Crime-Cologne-Festivals.
Zuletzt erschien 2021 "Im Namen der Wut" (Heyne).