Tage des letzten Schnees
Jan Costin Wagner

Tage des letzten Schnees

Roman

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Broschur
Januar 2014
sofort lieferbar
ISBN 9783869710174
19,99 € [D], 20,60 € [A]
     
Die Morde, die jeder begeht.
Jan Costin Wagners neuer Kimmo-Joentaa-Roman ist eine hochspannende und zutiefst intensive Elegie auf den Tod in einer aus den Fugen geratenen Welt Anfang Mai, im finnischen Turku fällt der letzte Schnee. Kimmo Joentaa wird gleich zwei Mal gerufen: an einen Unfallort, an dem eine Elfjährige durch einen Unbekannten ums Leben gekommen ist, und an einen Tatort, an dem zwei unbekannte Tote auf einer Parkbank liegen, als würden sie schlafen. Für den Vater des bei dem Unfall verstorbenen Mädchens wird Kimmo Joentaa zum Begleiter in der Trauer, während er gleichzeitig daran arbeitet, die Unfallflucht und den Doppelmord aufzuklären. Die Ermittlung führt Joentaa in ein fatales Beziehungsgeflecht, das Menschen, die ursprünglich nichts verband, schicksalhaft zusammengeführt hat: einen Architekten, der den festen Glauben an die Symmetrie des Lebens verliert, einen Schüler, der unaufhaltsam auf einen Amoklauf zusteuert, eine junge Frau, die versucht, der Armut zu entkommen, und einen Investmentbanker, der sich im Dickicht seines Doppellebens verliert. Als Kimmo Joentaa die Linien, die diese Menschen verbinden, schließlich zu erkennen beginnt, ist es fast zu spät. Und erst dann begreift er, dass seine große Aufgabe nicht die Suche nach einem Doppelmörder ist, sondern eine, die ihm noch bevorsteht…
Jan Costin Wagner
© David Biene

Jan Costin Wagner

Jan Costin Wagner, geboren 1972, lebt als freier Autor im Rhein-Main-Gebiet und streckenweise in Finnland, dem Heimatland seiner Frau. Sein Debütroman „Nachtfahrt“ wurde im Jahr 2002 mit dem „Marlowe“ der Raymond-Chandler-Gesellschaft ausgezeichnet. Für seinen zweiten Roman „Eismond“ erhielt Wagner 2003 das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats im Literarischen Colloquium Berlin sowie 2004 den Hans-Erich-Nossack-Förderpreis. Wagners Romane erscheinen bislang in zwölf Sprachen, „Eismond“ wurde in die Krimi-Bibliothek des „Stern“ aufgenommen.