Mittwoch, 03. Mai 2017

Mord und Totschlag für den guten Zweck

Benefiz-Lesung mit Friedrich Ani (D), Christine Brand (CH) und Claudia Rossbacher (A)

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Theater am Lend
Wienerstr. 58a
8020 Graz

W: www.theateramlend.at/

Drei renommierte Schriftsteller aus Deutschland, der Schweiz und aus Österreich treten an, um das Grazer Publikum auf die CRIMINALE mörderisch gut einzustimmen.

Der mehrfach preisgekrönte Friedrich Ani aus Deutschland erzählt mit „Nackter Mann, der brennt“, wie aus Opfern Täter werden. Christine Brand aus der Schweiz stellt erstmals ihren Kurzkrimi „Chefsache“ aus der CRIMINALE-Anthologie „SOKO Graz – Steiermark“ vor, in dem die Chefredaktion der Kleinen Zeitung zum blutigen Tatort wird. Und die Steirerkrimi-Autorin Claudia Rossbacher präsentiert den siebten Band ihrer Bestseller-Krimireihe „Steirerpakt“. Diesmal lässt sie ihr beliebtes Ermittlerduo am und rund um den Präbichl ermitteln.

Friedrich AniChristine BrandClaudia Rossbacher

Mit: Friedrich Ani (D), Christine Brand (CH), Claudia Rossbacher (A)
Moderation: Günter Neuwirth und Constanze Dennig
Musikalisch umrahmt wird diese Veranstaltung von der Band Boalous (www.boalous.at).

WANN: Mi. 03. Mai 2017 – 19.00 Uhr
WO: Theater am Lend, Wiener Straße 58a, 8020 Graz

Eintritt: 10€ Spende (keine Ermäßigung)
Der Erlös kommt der Spendenaktion der Kleinen Zeitung „Steirer helfen Steirern“ zugute.

Kartenreservierung unter Tel.: 0664/844 35 99
Restkarten an der Abendkasse

Friedrich Ani

Geboren 1959 in Kochel am See. Von 1981 bis 1989 arbeitete er als Reporter und Hörfunkautor. Seine Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Staatlichen Förderungspreis für Literatur des Bayerischen Kultusministeriums, dem Literaturförderpreis der Stadt München sowie dem "Radio-Bremen-Krimi-Preis". Seinen Roman "Die Erfindung des Abschieds" wählten Kritiker in der Schweiz als einziges deutschsprachiges Buch unter die zehn besten Kriminalromane der neunziger Jahre. Für fünf seiner Romane um den Vermisstenfahnder Tabor Süden erhielt Ani den Deutschen Krimipreis. Sein Kriminalroman "Idylle der Hyänen" wurde 2006 mit dem Buchpreis der Stadt München, dem Tukan-Preis, ausgezeichnet, der für "das formal und inhaltlich am besten gelungene Buch des Jahres" verliehen wird.

Daneben veröffentlichte Ani mehrere Jugendbücher, u.a. "Wie Licht schmeckt" (verfilmt von Maurus vom Scheidt) und "Das unsichtbare Herz". Seine Romane wurden bisher ins Spanische, Französische, Dänische, Holländische, Chinesische und Koreanische übersetzt. Friedrich Ani ist Absolvent der Drehbuchwerkstatt an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Er schrieb für die TV-Reihen "Tatort", "Stahlnetz", "Ein Fall für zwei", "Rosa Roth" sowie mehrere Fernsehspiele. Er lebt in München.

Friedrich Ani
© Peter von Felbert

Christine Brand

Aufgewachsen im Emmental, gelernte, aber nie praktizierende Lehrerin, stattdessen jahrelang schreibend für Tageszeitungen, oft als Gerichtsberichterstatterin, später TV-Reporterin für die „Rundschau“ des Schweizer Fernsehens, heute Redaktorin NZZ am Sonntag. Publikationen: „Schattentaten – wahre Kriminalfälle ans Licht gebracht“, Stämpfli Verlag, 2008. Kriminalgeschichten „Späte Rache“, „Lochbach-Geist“ und "Tod am Napf" in den Krimianthologien „Mordsgeschichten aus dem Emmental“, Landverlag, sowie "Toter Hund" in "Berner Blut", Gmeiner.Kriminalroman „Todesstrich“, Landverlag, 2009. Kriminalroman "Das Geheimnis der Söhne", Landverlag 2010. Kriminalroman "Kalte Seelen", Landverlag 2013. Lebt als Bernerin in Zürich.

Christine Brand

Constanze Dennig

geboren und Matura in Linz, Studium Uni Wien Medizin, dann
Fa. für Psychiatrie und Neurologie, niedergelassen in Graz und Wien, 2 Kinder
office@dennig.at
www.dennig.at
www.constanzedennig.com
www.theater-am-lend.at

Theaterleiterin des „Theater am Lend“ in Graz, Regisseurin und Autorin von  

Theaterstücken: © Thomas Sessler Verlag Wien
die auch teilweise ins Russische durch das Goetheinstitut Moskau übersetzt wurden.
Aufführungen in Ukraine, Russland, Deutschland, Österreich

„Exstasy Rave“, „Valse triste“, „Himmel über Bagdad“, „Demokratie“, „Am Hund“, „Schlussapplaus für Oskar W.“, „Wie geht’s dir mit mir?“, „Phantomschmerz“, „Bauch zur Miete“, „Homo touristicus“,„Geliebtes Eierschalenkind“, „Urlaub mit Frau Mann“,„Verhüllte Ermittlungen“,„Geriatrischer Cocktail“, „Cafe de ja veu“, „Klassische Liebesschnipsel“, „Essen“ etc.

Mehrere Drehbücher, Kurzgeschichten etc.

Mitglied der GAV (Grazer Autorenvereinigung)

Günter Neuwirth

Faktenlage

Im Jahr 1966 in Wien geboren und ebenda aufgewachsen. Danach einige Jahre wohnhaft in Graz. Nun befindet sich der Lebensmittelpunkt am Waldrand der steirischen Koralpe.

In jungen Jahren durch Auftritte als Keyboarder in Wiener Jazzclubs, mit zwei Solokabarettprogrammen und literarischer Performance auf Kleinkunstbühnen aktenkundig geworden.

Mittlerweile hauptsächlich als Autor mit dem Schwerpunkt im Bereich Kriminal- und Spannungsliteratur tätig.

Günter Neuwirth
© Mike Markart

Claudia Rossbacher

Claudia Rossbacher wurde in Wien geboren, ihre Kindheit war von fernen Ländern und fremden Kulturen geprägt. Unter anderem lebte sie in Teheran und Jakarta. Nach ihrem Tourismusmanagementstudium zog es sie als Model in die Modemetropolen der Welt. Danach war sie Texterin und Kreativdirektorin in internationalen Werbeagenturen. Seit 2006 arbeitet sie als freie Autorin und Herausgeberin in Wien und in der Steiermark und verfasst vorwiegend Kurzkrimis und Kriminalromane. »Steirerblut« und »Steirerkind« wurden von Regisseur Wolfgang Murnberger für ORF und ARD verfilmt. Im Herbst 2018 finden die Dreharbeiten für die Verfilmung von »Steirerkreuz« - ausgezeichnet mit dem »Buchliebling 2014« - statt. 

Claudia Rossbacher
© Foto: Sarah Koska