Der serbische Reiseunternehmer Zoran Slavković wird in anonymen Briefen mit Ivo-Andrić-Zitaten bedroht. Er beauftragt einen jungen, abgebrannten Schriftsteller, der sich als Detektiv ausgibt, mit der Suche nach dem Verfasser. Doch bevor dieser die Ermittlungen aufnehmen kann, ist Slavković auch schon tot, hingerichtet nach angekündigter osmanischer Art. Seine Witwe will, dass der vermeintliche Detektiv weitermacht. Die Spurensuche führt ihn bald ins Drogen- und Rotlichtmilieu und in Geldwäscherkreise der guten Schweizer Gesellschaft. Zusätzlich kommt ihm eine Frau in die Quere, von der er aber bald mehr möchte, als er sich selber eingesteht. Während Rechtspolitiker Unterschriften für die Initiative «Einbürgerungen vors Volk» sammeln und in Frankreich die Fussballweltmeisterschaft anläuft, gerät der Schriftstellerdetektiv immer tiefer in die unvergangene Vergangenheit des Bosnienkrieges.               Pressetimmen: «Dem Luzerner Autor und Musiker ist mit seinem Erstling ein flüssig erzählter, packender Krimi gelungen.» News «‹Durst› ist ein politisch virulenter Krimi, der einige überraschende Wendungen bereit hält. Der Hobby-Privatdetektiv braucht zwar nebst vielen Bieren auch einiges Glück, damit seine Bluffs gelingen, aber darauf kommt es erst in zweiter Linie an. Der Roman zeichnet vor allem interessante ‹Jugo›-Figuren, die differenzierter erscheinen, als es sich Schweizer Demokraten vorstellen können. Und zum Schluss löst er den Fall mit einer verblüffenden Volte.» Schweizer Feuilletondienst «Der Luzerner Beat Portmann hat mit seinem Erstling ‹Durst› einen Krimi geschrieben, der durch seine schnörkellose und atemlose Sprache besticht. Spannung pur!» Coop-Zeitung «Für das winterliche Kribbeln im Bauch. Hochpolitisch.» Brigitte «Die soziale Tristesse von Emmenbrücke entwickelt ihren ganz eigenen Reiz.» Schweizer Illustrierte