Ein neuer Fall für die Hamburger Journalistin Sonja Zorn und den italienischen Commissario Gennaro Gentilini. In den Ausgrabungsstätten von Pompeji wird die Leiche einer schwarzen Frau gefunden. Vermutlich stammt sie aus Afrika, aber ihre Identität liegt völlig im Dunkeln. Beinahe zeitgleich verschwindet im pompejianischen Lupana, dem Freudenhaus der Antike, ein Fresko erotischen Inhalts. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen? Sind die Täter im Umfeld des Kunstraubs zu suchen oder unter dem Wachpersonal? War die Frau eine Prostituierte? Widerwillig beginnt Commissario Gennaro Gentilini zu recherchieren. Dieser neue Mordfall passt ihm gar nicht, denn seine neue Liebe – die Hamburger Journalistin Sonja Zorn – ist soeben in Neapel eingetroffen. Die heißersehnte gemeinsame Zeit wird von den Ermittlungen empfindlich gestört – und stellt ihre Beziehung auf eine erste Probe. Sonja macht aus der Not eine Tugend: Auf eigene Faust versucht sie, mehr über die rätselhafte Tote herauszufinden. Bei einem Empfang im deutschen Konsulat knüpft sie Kontakte, die sich bald als hintergründiger erweisen als geahnt …                                  "Barbara Krohn schreibt in einem Stil großer Leichtigkeit und versteht es nahezu spielerisch, ihren wunderbar differenzierten Charakteren Tiefe zu verleihen. Wie sie die anschwellende Spannung mit farbigen Milieuschilderungen zu einem schlüssigen Ganzen vereint, das hat erzählerisches Format." Hamburger Abendblatt "Die Stärke von Barbara Krohn liegt in ihren einfühlsam gezeichneten, von anfänglichem Abstand und vorsichtiger Annäherung bestimmten, klar konturierten Charakteren. Die Handlung entwickelt sich aus dem Gespräch, dem Dialog. Das ist beste Erzähltradition. Die Orte sind in atmosphärisch schöne Bilder eingetaucht und authentisch. Hier schreibt eine Autorin mit dem Gespür für Verdichtung." Literatur in Bayern