Heute hier, morgen Mord
Klaus Berndl

Heute hier, morgen Mord

Die besten Einsendungen zum Agatha-Christie-Krimipreis 2014
März 2014
Printausgabe vergriffen
ISBN 9783596031078
     

Szenenwechsel inspirieren gerne zu Verbrechen. Denn was hier und heute noch harmonisch und sicher erscheint, stellt sich am nächsten Tag oder an einem neuen Ort plötzlich in ganz anderem Licht dar: Mit einem Mal ist Liebe in Hass, Freundschaft in Rache umgeschlagen. Wer heute den Schauplatz wechselt, kann vielleicht damit morgen schon ein Alibi für den nächsten Tatort aufweisen. Und wenn die Gefühle stark genug sind, lässt sich der Rest schon planen ...

Klaus Berndl
© Klaus Berndl

Klaus Berndl

Ab 1966 auf der Welt, dank meiner Mutter. Erst Mayen, dann Bayern, heute Berlin. Schule, Studium (Geschichte, Skandinavistik), Promotion. Dann Freiberufler als Lektor, Autor, Historiker. Schriftstellerisch tätig seit der Schulzeit, erster Veröffentlichungsversuch aber erst Anfang der 90er. Ja, ich bin langsam: Qualität ist mir wichtiger als Quantität.

2010 habe ich meinen ersten Krimi geschrieben, der dann 2014 mit dem Agatha-Christie-Preis ausgezeichnet wurde: die Erzählung "Bad Herzenwerder". Diese Erzählung war auch 2015 für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Mein zweiter Versuch im Krimi-Genre ist die Erzählung "Feueralarm", 2017 veröffentlicht und 2018 ebenfalls für den Kurzglauser nominiert.

Mal schauen, was als nächstes kommt ...

... to be fortgesetzt ...

"Ein Kriminalbeamter erholt sich auf Drängen seiner Frau in der Uckermark und kommt dabei einem Verbrechen auf die Spur, einer Verschwörung, der er letztlich zum Opfer fällt. Wie einzelne Puzzleteile legt Klaus Berndl verschiedene Dokumente und Briefe vor, aus denen sich langsam das Bild erschließt: von einem bedrückend-einsamen Kurort in der Nebensaison über die zwanghafte Persönlichkeit des Protagonisten bis zum überraschenden Ende. Die originelle Komposition und die teils sachliche, teils schmerzend-pedantische Sprache, die den schwarzen Humor der Geschichte transportiert, machen diese Rachegeschichte so außergewöhnlich."
(Jury des Friedrich-Glauser-Preises, Sparte Kurzkrimi)