Was wir dachten, was wir taten
Lea-Lina Oppermann

Was wir dachten, was wir taten

Roman
Juli 2018
sofort lieferbar
ISBN 9783407822987
12,95 € [D], 13,40 € [A] , SFr. 18,60 [CH]
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Amokalarm. Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren. Arroganz, Diebstähle, Mitläufertum, Lügen – hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich persönliche Abgründe auf. Fiona ringt fassungslos mit ihrer Handlungsunfähigkeit, Mark verspürt Genugtuung und Herr Filler schwankt zwischen Aggression und Passivität. Als sie den Angreifer enttarnen, sind die Grenzen der Normalität so weit überschritten, dass es für niemanden mehr ein Zurück gibt.

Nominiert für den Hansjörg-Martin-Preis 2018

Was wir dachten, was wir taten ist nominiert für den Hansjörg-Martin-Preis in der Sparte "Kinder- und Jugendkrimi". Alle Nominierten dieser Kategorie finden Sie hier.

Der Preis ist mit 2.500 Euro in nicht fortlaufend nummerierten Scheinen dotiert und wird von einer Jury vergeben, in der Autorinnen und Autoren sowie Kinder und Jugendliche mitwirken. Der Preisträger wird am Samstag, dem 5. Mai 2018 während der 32. CRIMINALE, des Jahrestreffens des SYNDIKATs, in Halle a. d. Saale verkündet und geehrt.

Begründung der Jury

Geiselnahme einer Schulklasse. Ein bewaffneter und vermummter Eindringling zwingt die Schülerinnen und Schüler zur Offenbarung von persönlichen Geheimnissen. Das bisherige Machtgefüge in der Klasse bricht zusammen. Mit einer kompromisslosen und wechselnden Figurenperspektive eröffnet die Autorin ein weites Diskussionsfeld. Die klare, lebensnahe Sprache vermittelt glaubhafte Charaktere, in denen sich junge Menschen wiedererkennen können. Ein gelungenes Debüt.