Der letzte Pfeil
Frank Schlößer

Der letzte Pfeil

emons: Verlag

Februar 2016
sofort lieferbar
ISBN 9783954517756
14,95 € [D]
     
Am Pass zum Ötztal liegt ein Mann, erschossen mit einem Pfeil. Jetzt erzählt der Mörder seine Geschichte. Als die Sippe aus dem Tal einen Mann vor den Wölfen rettet, ahnt niemand, welches gefährliche Wissen er mit sich bringt. Der Fremde kennt das Geheimnis des 'Sonnensteins', aus dem er Schmuck, Werkzeuge und vor allem Waffen herstellen kann. Der Sonnenstein verändert nicht nur das Leben der Sippe mehr, als sie sich je hätte vorstellen können, sondern macht auch Feinde auf sie aufmerksam, die nach den neuen Waffen gieren.

Preisträger des Friedrich-Glauser-Preises 2017

Der letzte Pfeil erhielt den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte "Debütroman". Alle Nominierten dieser Kategorie finden Sie hier. 

Der Preis ist mit 1.500 Euro in bar in nicht fortlaufend nummerierten Scheinen dotiert. Der Preisträger wurde am Samstag, dem 6. Mai 2017 während der 31. CRIMINALE, des Jahrestreffens des SYNDIKATs, in Graz (Österreich) verkündet und geehrt.


Über den Autor

Frank Schlößer, Jahrgang 1966, studierte in Leipzig Journalistik und Afrikanistik. Nach dem Diplom zog er nach Rostock, wo er heute mit Kollegen die lokale Online-Zeitung das-ist-rostock.de betreibt. Er ist Vater von zwei Töchtern.

Begründung der Jury

Der letzte Pfeil, Emons
Frank Schlößer entführt den Leser mit Der letzte Pfeil in die Frühzeit. Die kunstvolle Sprache des Erzählers zieht uns in eine Geschichte von Manipulation bis hin zum Umgang mit Fremden, die heute ebenso aktuell ist wie damals. Als Leserin, als Leser fühlen wir uns zunächst zivilisatorisch überlegen, wir wissen so viel mehr als der namenlose, steinzeitliche Erzähler. Durch ihn erleben wir hautnah, wie sich alle Gewissheiten auflösen und die Machtverhältnisse auf den Kopf gestellt werden. Der Erzähler kann den Unheilsbringer zwar töten, das steht von Anfang an fest, doch die Entwicklung kann er nicht aufhalten. Seine Welt ist zu Ende. Und plötzlich bröckelt unsere scheinbare zivilisatorische Überlegenheit, und wir fragen uns: Kennen wir das nicht alles irgendwie?