SOKO Marburg-Biedenkopf
Beate Maxian, Angela Eßer, Klaus-Joachim Frahm, Kathrin Heinrichs, Almuth Heuner, Ralf Kramp, Tatjana Kruse, Wolfgang Polifka, Richard Birkefeld, Claudia Rossbacher, Roger M. Fiedler, Peter Godazgar, Anne Grießer, Christiane Dieckerhoff, Nadine Buranaseda, Sunil Mann, Elke Pistor, Sabine Trinkaus, Regina Schleheck, Christiane Geldmacher, Roland Spranger, Kathrin Lange, Horst Prosch, Jürgen Hövelmann, Daniel Twardowski

SOKO Marburg-Biedenkopf

Kriminelle Kurzgeschichten zwischen Lahn und Ohm

KBV 2016

Herausgegeben von Christina Bacher

Taschenbuch
April 2016
ISBN 9783954412938
10,95 € [D], 11,30 € [A]
     
Spannende Morde im hessischen Fachwerkidyll

Harmlos, friedlich, ungefährlich? Von wegen! – Tolle Tatorte
zwischen Trachten und Tradition.

Vorbei an stolzen romantischen Schlössern, Kirchen und Burgen, durch malerische Fachwerkstädtchen und idyllische Wälder schlängeln sich die Flüsse Lahn und Ohm: Dort, wo Touristen und Studenten, Einheimische und Zugezogene meist friedlich Seite an Seite leben, ahnt kaum einer, dass sich dieses Idyll auch ganz schnell verfinstern kann.

Dann nämlich, wenn plötzlich Schüsse fallen und schrille Schreie ertönen, wenn die Gemeinden Amöneburg, Bad Endbach, Biedenkopf, Marburg, Neustadt, Niedereisenhausen, Rauischholzhausen, Rauschenberg, Weimar, Wetter und Wallau literarische Auftragskiller engagieren, die die spitze Feder buchstäblich in blutige Tinte tauchen.

Lustvoller Mord und höchst unterhaltsamer Totschlag von 26 Mitgliedern des »Syndikats«, der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautorinnen und -autoren, die mit dieser spannenden Geschichtensammlung einem ganzen Landkreis ein literarisch-kriminelles Denkmal setzen.
Beate Maxian

Beate Maxian

Österreicherin mit bayerischen Wurzeln. Sie verbrachte ihre Kindheit in Bayern, Österreich und im arabischen Raum, lebt heute als freie Autorin, Moderatorin und Journalistin in Oberösterreich. Ihre in Wien angesiedelten Kriminalromane mit der Journalistin Sarah Pauli sind österr. Bestseller. Sie ist Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimi Festivals: Krimi Literatur Festival at. 

Auszeichnungen:

Stipendium Literaturhaus Wiesbaden

Nominierung für den Leo Perutz Preis der Stadt Wien 

 

 

Angela Eßer
© Foto: Peter Kunz

Angela Eßer

wurde in Krefeld geboren, studierte Theaterwissenschaft und war als pädagogische Mitarbeiterin bei der VHS München und am Theater tätig. Unter dem Titel "Mordshunger" gibt sie mörderische Kochseminare, in denen die Ess- und Trinkvorlieben von berühmten Privatdetektiven und Kommissaren aus der Kriminalliteratur aufgedeckt werden. Sie ist Initiatorin von 'Bloody Cover', Organisatorin von Krimifestivals, Moderatorin, Autorin diverser Kurzkrimis, sowie Herausgeberin von Krimi-Anthologien. Von 2005-2012 war sie Sprecherin des SYNDIKATs und gründete gemeinsam mit Kollegin Nina George die Initiative "JA zum Urheberrecht". Sie ist deit 2014 die CRIMINALE-Beauftragte des SYNDIKATs und organisiert gemeinsam mit der der "SoKo Graz- Steiermark" das größte deutschsprachige Krimifestival im kommenden Jahr in Graz.

Klaus-Joachim Frahm
© Brigitte Jaudes

Klaus-Joachim Frahm

geboren am 27. März 1954 in Kiel. Ich wohne mit meiner Ehefrau Brigitte Jaudes, unseren Zwillingen Joanna Liv und Niklas Till in und dem kleinen Emil Samson in Eisemroth. Nach zahlreichen Jobs unter anderem als Blumenhändler, Lumpensammler, Fensterputzer, Gärtner, Taxifahrer und Werbetexter begann ich ein Studium der Philosophie, Literatur- und Musikwissenschaften in Gießen. Abschluss über aktuelle Humortheorien. Ich arbeite als freier Journalist für verschiedene Medien, Schwerpunkt Musik- und Literaturkritik. Autor zahlreicher Kriminalgeschichten.

Kathrin Heinrichs
© Sarah Koska

Kathrin Heinrichs

wurde 1970 in einem kleinen sauerländischen Dörfchen geboren, studierte in Köln Anglistik und Germanistik und wohnt heute mit ihrer Familie in Menden. Sie wurde bekannt mit ihren Sauerlandkrimis um Hauptfigur Vincent Jakobs, schreibt außerdem Kurzgeschichten und tritt als Kabarettistin auf.

Almuth Heuner

Almuth Heuner

Almuth Heuner (*1962) ist Schriftstellerin und Diplom-Übersetzerin und lebt in Bochum. Seit 1990 übersetzt sie Kriminalliteratur und Sachtexte. 1999 erschien ihre erste eigene Kriminalstory in dem Band „Mord zwischen Messer und Gabel“, 2005 wurde eine ihrer Erzählungen für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi nominiert. Sie gab mehrere Kurzkrimibände heraus, zuletzt den preisgekrönten Band „Mord im Weinkeller“ sowie „Küche, Diele, Mord“ und „Kurzer Prozess“. Daneben forscht sie zur internationalen Kriminalliteratur, besonders von Frauen (Aufbau des Krimifrauenarchivs InKA seit 1999), und wurde dafür 2012 mit der „Goldenen Auguste“ ausgezeichnet. Ferner hält sie Seminare, Workshops und Vorträge.

Ralf Kramp

Ralf Kramp

Geboren 1963 in Euskirchen, lebt heute in der Vulkaneifel. Für sein Debüt "Tief unterm Laub" erhielt er den Förderpreis des Eifel-Literaturfestivals. Seither schrieb er neun weitere Kriminalromane, darunter auch die Reihe um den kauzigen Helden Herbie Feldmann und seinen unsichtbaren Begleiter Julius. Mit der Kölner Agentur "Blutspur" veranstaltet er in der Eifel Krimiwochenenden mit "Live-Mördersuche". 2002 erhielt er den Kulturpreis des Kreises Euskirchen. Er moderiert zahlreiche Krimiveranstaltungen ("Tango Criminale", "Mord an Bord", "Eröffnungsgala Mord am Hellweg") und leitet in Hillesheim mit Ehefrau Monika "Das Kriminalhaus" mit dem "Deutschen Krimi-Archiv(26.000 Bände)" und Deutschlands erstem Krimicafé "Café Sherlock".

Tatjana Kruse
© Fotografie Jürgen Weller

Tatjana Kruse

Jahrgangsgewächs 1960 aus süddeutscher Hanglage, ist überzeugte Krimiautorin. Bekannt wurde sie mit ihren Büchern rund um die rubeneske „Wuchtbrumme“ (alle Goldmann-Verlag) und den stickenden Ex-Kommissar Siggi Seifferheld (Knaur Verlag).

Wolfgang Polifka
© Thomas Frank

Wolfgang Polifka

1947 in Kronach geboren. Als Produktmanager und Trainer für Kommunikation arbeitet er in Amerika, Asien und Europa. Seit 2003 freier Trainer, Dozent und Autor. Mit seiner Familie lebt er in der Nähe von Marburg. Sein Motto: Man muss vieles probieren; dann weiß man was man kann – oder noch zu lernen hat!

Richard Birkefeld

Richard Birkefeld

geboren 1951, ist Historiker mit dem Schwerpunkt Kultur- und Sozialgeschichte im frühen 20. Jahrhundert. Er veröffentlichte zahlreiche Texte zur hannoverschen Stadthistorie und über kulturgeschichtliche Phänomene des frühen 20. Jahrhunderts. Gleich sein erster Roman „Wer übrig bleibt, hat recht“ wurde mit dem Deutschen Krimipreis und dem Friedrich-Glauser-Preis fürs beste Debüt ausgezeichnet sowie in Dänemark und Frankreich für nationale Literaturpreise nominiert. Es folgten die Romane „Deutsche Meisterschaft“ und „Tod einer Stracke“ und zahlreiche Kurzgeschichten. Birkefeld lebt heute als freier Autor und Herausgeber in Hannover.

Claudia Rossbacher
© Foto: Sarah Koska

Claudia Rossbacher

Claudia Rossbacher wurde in Wien geboren, ihre Kindheit war von fernen Ländern und fremden Kulturen geprägt. Unter anderem lebte sie in Teheran und Jakarta. Nach einem Tourismusmanagementstudium zog es sie als Model in die Modemetropolen der Welt. Danach war sie Texterin und Kreativdirektorin in internationalen Werbeagenturen. Seit 2006 arbeitet sie als freie Autorin und Herausgeberin in Wien und in der Steiermark und verfasst vorwiegend Kurzkrimis und Kriminalromane. »Steirerblut« und »Steirerkind« wurden für den ORF und die ARD verfilmt, »Steirerkreuz« - ausgezeichnet mit dem »Buchliebling 2014« - soll demnächst folgen.

Roger M. Fiedler

Roger M. Fiedler

Roger M. Fiedler, geboren in Castrop-Rauxel, Physiker, arbeitete als S-Bahnschaffner in München, in der Weinernte von Bordeaux, Reiseleiter in Andalusien, schrieb die Gorski-Detektivromane, den ersten Anti-Regionalkrimi "Pilzekrieg" und vieles andere, erhielt dafür zahlreiche Preise und Stipendien. Er lebt zur Zeit in einem Tipi im Westerwald. letzte Veröffentlichungen: 'In Ewigkeit Amen', in 'München blutrot', Kölnisch-Preußische Lektoratsanstalt 2009 'Die kleine Pest von Wanne-Eickel', in 'Schicht im Schacht', KBV 2011 'Hommage an Loriot', Rothaarsteiganthologie, Grafit 2012


letzte Veröffentlichungen:

'In Ewigkeit Amen', in 'München blutrot', Kölnisch-Preußische Lektoratsanstalt 2009
'Die kleine Pest von Wanne-Eickel', in 'Schicht im Schacht', KBV 2011
'Hommage an Loriot', Rothaarsteiganthologie, Grafit 2012

Peter Godazgar
© Foto: Carsten Koall

Peter Godazgar

Jahrgang 1967, ist in Hückelhoven (NRW) aufgewachsen. Er hat Germanistik und Geschichte studiert, anschließend bei der Mitteldeutschen Zeitung volontiert und die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg besucht. Derzeit arbeitet er als Redakteur der Pressestelle in Halle (Saale).

Veröffentlichungen:

Knockin' on heaven's door' Roman zum Kinofilm (Heyne, 1997), Unter Schweinen (Grafit, 2005), Unter freiem Himmel (Grafit, 2006), Unter schrägen Vögeln (Grafit, 2008), Willst du mein Single sein (2013), 8 (2013, mit Kathrin Heinrichs, Carsten Sebastian Henn, Jürgen Kehrer, Ralf Kramp, Tatjana Kruse, Sandra Lüpkes, Sabine Trinkaus), Der tut nix, der will nur morden (2015), Acht Leichen zum Dessert (2016, mit Kathrin Heinrichs, Carsten Sebastian Henn, Jürgen Kehrer, Ralf Kramp, Tatjana Kruse, Sandra Lüpkes, Sabine Trinkaus).

Außerdem zahlreiche Kurzkrimis.

Anne Grießer

Anne Grießer

geboren 1967 in Walldürn, studierte Bibliothekswesen, Ethnologie, Volkskunde und Literaturwissenschaft in Stuttgart, Freiburg und Köln. Nach einigen Ausflügen in die (legale) Arbeitswelt lebt sie heute ihre kriminelle Ader auf dem Papier und auf der Bühne aus. Als Autorin (Kurzgeschichte, Roman, Hörspiel, Theater), Herausgeberin und Krimi-Entertainerin schwingt sie in Freiburg die Feder und so manches blutige Theaterrequisit. Sie veranstaltet u.a. interaktive Mitmachkrimis, Dunkel-Dinners a la crime, Badewannen-Lesungen und Krimireisen nach Cornwall.

Christiane Dieckerhoff
© Dieckerhoff

Christiane Dieckerhoff

Christiane Dieckerhoff lebt mit ihrem Mann, dem Musiker Eckhard Dieckerhoff am nördlichen Rand des Ruhrgebiets. Als Christiane Dieckerhoff schreibt sie vorwiegend Spreewaldkrimis und als Anne Breckenridge historische Romane. Gemeinsam mit ihrem Mann gestaltet sie die Leseshow Mord & Musik mit Texten aus ihren Büchern und dazu passenden Musikstücken. 

Aktuell organisiert Christiane Dieckerhoff als Jurysekretärin den Glauser Krimipreis der Autoren in der Kategorie Debüt. Vertreten wird sie durch die Kölner Agentur Molden. Mehr Informationen über aktuelle Bücher und Lesungstermine finden sich auf der Homepage der Autorin.
www.krimiane.de/

Nadine Buranaseda
© Buranaseda

Nadine Buranaseda

Jahrgang 1976, ist gebürtige Kölnerin mit thailändischen Wurzeln väterlicherseits und lebt in Bonn. Sie studierte Deutsch und Philosophie und wurde im Hörsaal entdeckt: Für einen ihrer letzten Scheine, den sie für die Anmeldung zum Ersten Staatsexamen benötigte, durfte sie statt einer analytischen Arbeit einen Kurzkrimi schreiben, den ihr Professor einem Verlag vorgelegt hat. 2005 veröffentlichte sie ihren ersten Krimi – einen Jerry-Cotton-Roman, dem bis heute mehr als ein Dutzend folgten. 2007 wurde sie für den Agatha-Christie-Krimipreis nominiert. Mit "Seelengrab" erschien 2010 ihr erfolgreicher erster Bonn-Krimi. 2011 gehörte sie zu den vier Stipendiaten des Tatort-Töwerland-Krimistipendiums. Im Herbst 2012 erschien die Fortsetzung ihres Debüts "Seelenschrei" um die Ermittler Lutz Hirschfeld und Peter Kirchhoff. Aktuell arbeitet Nadine Buranaseda neben diversen Kurzgeschichten am dritten Hirschfeld-Roman sowie an einem brandneuen Thriller-Projekt.

Sunil Mann

Sunil Mann

Sunil Mann wurde als Sohn indischer Einwanderer im Berner Oberland geboren. Nach der Matur schrieb er sich in Zürich für Psychologie und Germanistik ein. Beide Studien brach er erfolgreich ab. Zurzeit ist er als Flugbegleiter mit Teilzeitpensum tätig.

Für seine Kurzgeschichten hat er bereits zahlreiche Preise gewonnen (u.a. den Agatha-Christie-Preis).

'Fangschuss', sein Romandebüt um den indischstämmigen Privatdetektiv Vijay Kumar, wurde mit dem Zürcher Krimipreis 2011 ausgezeichnet. Auch mit den Romanen "Uferwechsel" und "Schattenschnitt" wurde er für diesen Preis nominiert. Letzterer ist ebenfalls für den Friedrich-Glauser-Preis 2017 nominiert.

Elke Pistor

Elke Pistor

Elke Pistor wurde 1967 geboren, ist verheiratet, hat zwei Kinder, drei Katzen und zahllose rote Accessoires. Sie liebt gute Freude, gutes Essen und gute Bücher und hasst Fanatiker jeglicher Couleur, Intoleranz und Ungerechtigkeit. Andere mögen an ihr ihren rheinländischen Humor, ihre Loyalität, Zuverlässigkeit und Selbstironie. 2011 fand sich ihr Name auf der Short-List zum "NordMordAward", 2014 erhielt sie das Töwerland-Stipendium, 2015 wurde sie für den Friedrich-Glauser-Preis in der Kategorie Kurzkrimi nominiert. Im Jahr 2012 war sie Jurymitglied für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Debüt und 2013 Juryorganisation. Zudem wurde sie 2016 zum dritten Mal in Folge in die Jury des Jacques-Berndorf-Preis (Eifel-Krimi-Förderpreis) berufen. 2014 wurde sie zur Sprecherin des Syndikats gewählt und leitete bis 2016 die Geschäftsstelle. Mehr über Elke PIstor finden Sie unter:

Sabine Trinkaus

Sabine Trinkaus

geboren 1969, aufgewachsen in Schleswig-Holstein, studierte Bibliothekswesen und trieb sich anschließen ein wenig in der Welt herum. Heute lebt sie in Alfter bei Bonn.2007 Preisträgerin Agatha-Christie-Krimipreis, 2008 Preisträgerin Internationaler Kurzgeschichtenpreis Mannheim, 2010Preisträgerin Agatha-Christie-Krimipreis.
Mit Gruppe „Schreibrausch“ 1. Platz beim Pfungstädter Kurzgeschichtenwettbewerb 2008 und 1. Platz beim Krimiwettbewerb des Krimifests Heidelberg 2009.

Regina Schleheck

Geboren 1959
Stationen: Wuppertal, Köln, Herford, heute Leverkusen
Tätigkeitsfelder: Fünffache Mutter, Oberstudienrätin, freiberufliche Referentin, Lektorin, Herausgeberin und Autorin
Veröffentlichungen: v.a. Kurzprosa und Hörspiel, u.a. "Klappe zu – Balg tot", Wurdack 2009, 2015 neu aufgelegt bei Der Kleine Buch Verlag, "Mordsmütter" (Hg.), ViaTerra 2011
Auszeichnungen: u.a. Deutscher Phantastikpreis 2008 für das SF-Hörspiel "Mark Brandis – Bordbuch Delta VII", steinbach sprechende bücher, 2. Totenschmaus-Preis 2009 für Hörbuch-Krimi-Kurzgeschichten, Kürzestkrimipreis Criminale 2012, nominiert für den Würth-Literaturpreis 2012, Friedrich-Glauser-Preis 2013 Sparte Kurzkrimi, weitere Auszeichnungen und Nominierungen siehe www.regina-schleheck.de

Christiane Geldmacher

Christiane Geldmacher

Christiane Geldmacher lebt und arbeitet in Wiesbaden. Studium der Germanistik/Amerikanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Universität Frankfurt/M.; Auslandsjahre in Australien und Polen; Freie Journalistin, Texterin, Lektorin (Mitglied Verband Freier Lektoren und Lektorinnen VFLL). Mitglied der Autorenvereinigung "Dostojewskis Erben" im Literaturhaus Wiesbaden. Seit 2001 Veröffentlichungen von Kurzgeschichten in Anthologien und Literaturzeitschriften, u.a. im Societätsverlag, KBV Verlag, Pendragon Verlag, Kölnisch-Preußische Lektoratsanstalt, Leinpfad Verlag.  Gewinnerin verschiedener Kurzgeschichtenpreise.

Im Herbst 2012 ist der erste Kriminalroman unter dem Titel "Love@Miriam" im Bookspot-Verlag, München, erschienen.

2015 erschien "Wiesbaden im Sommer" im Kommunal- und Schulverlag Wiesbaden, herausgegeben von Christiane Geldmacher und Susanne Kronenberg.

2015 wurde Christiane Geldmacher mit dem Friedrich-Glauser-Preis des Syndikats in der Sparte Kurzgeschichte ausgezeichnet.

Im Frühjahr 2016 erschien der zweite Kriminalroman unter dem Titel "Willkommen@daheim" im Bookspot Verlag, München.

Roland Spranger

Roland Spranger

Roland Spranger, 1963 geboren, arbeitet als Betreuer mit psychisch Kranken und geistig Behinderten. Mitinitiator verschiedener Live-Literatur-Projekte. Nach der Einladung zu den Autorentheatertagen des Staatstheaters Hannover mit dem Stück TIEFSEEFISCHE (1998) folgten mehrere Arbeiten für die Bühne. Zuletzt wurden die Stücke DAS COMEBACK DES JAHRES (Landestheater Detmold 2012) und ANARCHOSHNITZEL SCHRIEEN SIE (Studio Theater Stuttgart) uraufgeführt. 2002 veröffentlichte der Rake Verlag (Kiel) den Roman ThRAX. Sprangers erster Krimi KRIEGSGEBIETE erschien 2012 im Bookspot Verlag (München). Ebenfalls bei Bookspot folgt im November 2013 der Roman ELEMENTARSCHADEN.
Für seinen Thriller KRIEGSGEBIETE wurde Roland Spranger mit dem "Friedrich-Glauser-Preis 2013" in der Sparte ROMAN ausgezeichnet.

Kathrin Lange

Kathrin Lange

Kathrin Lange wurde 1969 in Goslar am Harz geboren. Obwohl sie sich beruflich der Hundestaffel der Polizei anschließen wollte, siegte am Ende ihre Liebe zu Büchern, und sie wurde zuerst Buchhändlerin und dann Schriftstellerin. Heute ist sie Mitglied bei den International Thriller Writers und schreibt sehr erfolgreich Romane für Erwachsene und Jugendliche. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem kleinen Dorf bei Hildesheim in Niedersachsen.

Horst Prosch

Horst Prosch

Horst Prosch, 1964 in Neuendettelsau im Landkreis Ansbach geboren, lebt mit seiner Familie in Wolframs-Eschenbach. Er arbeitet als Bilanzbuchhalter und ist Beirat für Literatur im Kulturverein "Speckdrumm e.V." in Ansbach. 
Die Presse schreibt: " Prosch hat eine skurrile Phantasie, hier treffen literarisches Können, schwarzer Humor und meisterhafter Vortrag zusammen."

Mit Süß klangen die Glocken nie aus der Anthologie RauschGiftEngel (ars vivendi) war Horst Prosch für den Friedrich-Glauser-Preis 2015, Sparte Bester Kurzkrimi nominiert.



Jürgen Hövelmann

Jürgen Hövelmann

Jürgen Hövelmann wurde am 29.10.1969 in Siegen/Südwestfalen geboren, und war schon früh sprachlich interessiert. Ein leeres Blatt Papier gehörte immer schon zu seinen Schlüsselreizen, weckte immer schon seine Kreativität. Etwa 17 Jahre lang lebte und arbeitete Hövelmann in Marburg - genügend Zeit also, um sich nachhaltig in die Studentenstadt zu verlieben. Kein Wunder also, dass er ab 2013 eine spannende Romanreihe kreierte, welche die malerische Stadt an der Lahn zum Inhalt hat. Seitdem begleiten ihn Kommissar Nau und seine Abenteuer. Seit Kurzem lebt der Autor nun wieder in jener Stadt, die er in seinen Romanen hochleben lässt.

Im Februar 2016 erscheinen seine ersten beiden Marburg-Krimis "Auge um Auge" und "Der Kasematten-Mörder" im Gmeiner-Verlag.

Im April des Jahres kommt es zur Veröffentlichung des historischen Kurzkrimis "Blutmondnacht" in dem Band "SoKo Marburg-Biedenkopf", welcher anlässlich der Criminale 2016 in Marburg aufgelegt wird.

Christina Bacher

Christina Bacher

ist nach Lehr- und Wanderjahren in Kaiserlautern, Marburg, Bonn, Prag, und Montpellier in Köln gelandet. Als Journalistin und Autorin betreibt sie seither „Bachers Büro“, eine Schmiede für Texte aller Art. Sie ist Chefredakteurin des Kölner Straßenmagazins DRAUSSENSEITER und Redakteurin der NIRI-NEWS, einer Zeitung für chronisch nierenkranke Kinder. Bekannt geworden ist sie u.a. als Autorin der Kinder- und Jugendkrimireihe „Bolle und die Bolzplatzbande“ und als Autorin der Ratekrimis für die Sendung DOMINO auf hr2. Im Jahr 2013 hatte sie das Stipendium "Tatort Töwerland" inne und war für zwei Jahre Stipendiatin von Antoniterkirche und Kölner Kulturamt. Ganz aktuell ist sie als Herausgeberin für die CRIMINALE-Anthologie SOKO MARBURG-BIEDENKOPF zuständig, die anläßlich der Criminale 2016 im KBV-Verlag erscheint. Christina Bacher lebt mit ihrer Familie in Köln.

Interview mit der Herausgeberin

Idylle versus Verbrechen

Ein Interview mit Christina Bacher, Herausgeberin der Anthologie SOKO Marburg-Biedenkopf, über menschliche Abgründe, Professionalität im Schreiben und die (literarische) Rückkehr in ihre alte Heimat, den Landkreis Marburg-Biedenkopf.
 
In Kürze erscheint – anlässlich 30 Jahren CRIMINALE – die Anthologie SOKO Marburg-Biedenkopf. Als Herausgeberin können Sie uns sicher schon etwas über die Autorinnen und Autoren verraten, die Sie für das Buch verpflichten konnten?

Christina Bacher: Tatsächlich haben nahezu alle Wunschautorinnen und-autoren zugesagt, die ich – in Absprache mit den Kolleginnen vom SYNDIKAT – angefragt habe, einen Kurzkrimi für das Buch zu schreiben. Unter den 26 Autorinnen und Autoren sind zahlreiche Preisträger und Nominierte des renommierten Friedrich-Glauser-Preises aus den letzten Jahren sowie Kollegen, die sich durch besonderes Engagement im SYNDIKAT hervorgetan haben, nicht zu vergessen einige Lokalmatadoren, die Marburg und den Landkreis wie ihre Westentasche kennen. Ich denke, dank dieser guten Mischung wird das Buch zu einem spannenden und unterhaltsamen Lesevergnügen.

Die literarischen Tatorte befinden sich ausnahmslos im Landkreis Marburg-Biedenkopf, einer Region, die eher für romantische Fachwerkidylle und weitläufige Landschaften, für seine Trachten und malerische Kopfsteinpflaster-Städtchen bekannt ist und weniger für niederträchtigen Mord und Totschlag.

Christina Bacher: Warum soll es in einer Idylle nicht auch menschliche Abgründe geben? Ich finde so ein Spannungsverhältnis gerade reizvoll als Setting für eine Geschichte. Auf der einen Seite die Touristen, die sich im Sommer durch die Marburger Oberstadt wälzen und auf der Suche nach dem besten Fotomotiv sind. Und auf der anderen Seite – selber Ort, selbe Zeit –­ das tote Mädchen, das in der Nähe des Flüchtlingsheims aus der Lahn gefischt wird. Oder das Treffen eines international gesuchten Verbrecherpärchens im malerischen Wallau, weil man dort ganz sicher nicht gesucht wird. Das ist eben das Schöne an dem Genre des Krimis: Die soziale Realität gerät nicht aus dem Fokus und man wird – wenn es sein muss – auch mal politisch und bezieht Stellung, ohne den Zeigefinger zu erheben. 

Neustadt, Amöneburg, Bad Endbach, Rauschenberg, Rauischholzhausen, Biedenkopf – wie sind Sie auf die Orte gekommen, denen durch diese Anthologie nun ein literarisches Denkmal gesetzt wird? 

Christina Bacher: Nach einem Aufruf in der Zeitung und Alexandra Klusmanns gut funktionierenden Netzwerk vor Ort – immerhin hat sie jahrelang das Marburger Krimifestival organisiert –, haben sich etliche Privatpersonen, Bürgermeister, Geschäftsleute und Multiplikatoren bei mir gemeldet, um eine Patenschaft für eine Geschichte zu übernehmen. Die "Paten" konnten sich einen Ort wünschen, der in dem Kurzkrimi eine Rolle spielen sollte. Wunderbare Unterstützung hatten wir auch von Landrätin Kirsten Fründt sowie ihrem Büroleiter Ralf Laumer, der ja seit Jahren in der Marburger Stadt- und Kulturpolitik mitmischt und selbst bekennender Krimifan ist. Mir ist da aus meiner alten Heimat so viel Begeisterung und Enthusiasmus entgegengeschlagen, dass ich mich regelrecht neu in diese Region verliebt habe.

Sie selbst haben lange in Marburg gelebt, vor zehn Jahren sind Sie dann nach Köln gezogen. Welchen Bezug haben Sie heute noch zu Ihrer alten Heimatstadt?

Christina Bacher: Marburg ist für mich immer ein Stück Zuhause geblieben, auch weil ich hier noch Freunde und Familie habe. Nach meinem Studium an der Philipps-Universität bin ich erst mal ins Ausland gegangen, dann später aber wieder für meine erste Arbeitsstelle zurückgekommen. Prägend war vor allem die Zeit, in der ich mich hier beruflich weiterentwickeln konnte, sowohl in meinem Job als Verlagspressefrau als auch als Autorin von Ratekrimis für den Hessischen Rundfunk. Man kann sogar sagen, dass ich meine Leidenschaft für Krimis in Marburg entdeckt habe. Umso schöner, diese in Form einer Krimianthologie wieder zurückgeben zu können.

Sie selbst haben ja auch eine Geschichte für die Anthologie geschrieben. Welcher Ort wird darin Schauplatz eines Verbrechens?

Christina Bacher: Mein Kurzkrimi Blindlings in den Tod spielt im Umfeld der Deutschen Blindenstudienanstalt, wo ich im Rahmen meiner Vorrecherchen nicht nur eine Führung über das Schulgelände in Marburg, sondern auch ein ausführliches Briefing durch die Mitarbeiter dort bekam. Die Idee um den blinden Schüler Alwin Sandmann, der hofft, dass Marburg für ihn zum Sprungbrett seiner internationalen Musikerkarriere werden wird, kam mir an einem Abend, als ich bei einer befreundeten Marburger Band im Proberaum in der Nähe des Bahnhofsgeländes saß. Draußen fuhren die Züge vorbei, drinnen wurde gejammt – und ich klappte meinen Laptop auf und legte los.

Ihre Aufgabe als Herausgeberin bestand nicht nur darin, die Paten vor Ort zu finden, sondern auch darin, die passenden Autorinnen und Autoren den jeweiligen Wunschorten und -geschichten zuzuordnen.

Christina Bacher: Ja, genau. Das lief aber alles reibungslos. Man darf auch nicht vergessen, dass die meisten von uns das Schreiben zum Beruf gemacht haben und sehr professionell an die Sache herangehen: Da gab es keine Diskussion, dass ein Thema weniger beliebt war als ein anderes. Letztlich muss ich aber nicht nur all den wunderbaren Kollegen danken, die sich der Aufgabe in recht kurzer Zeit gestellt haben, sondern vor allem auch den "Paten" vor Ort, die sich auf ein solches Experiment eingelassen haben. Namentlich Dr. Richard Laufner vom Kulturamt Marburg, der sich eine Geschichte um den großen Theatermann Erwin Piscator und die archäologische Zone "Zeiteninsel" gewünscht hat, Rolf Klinge vom Schwimmbad AQUAMAR, dem WELCOME Hotel genauso wie dem Marburger Hof, Dr. Heike Beber von der Marburger Agentur für Arbeit, Hartmut Reisse von der "Marburg Stadt und Land Tourismus GmbH" als gemeinsame Tourismusgesellschaft von Stadt und Landkreis, Karin Batz von der INOSOFT AG, dem Bürgermeister der Stadt Rauschenberg, Michael Emmerich, sowie Manfred Günther vom Elisabethverein, der Bürgermeister von Amöneburg Michael Richter-Plettenberg und Thomas Groll, seines Zeichens Bürgermeister der Stadt Neustadt, Dr. Martina Kepper vom Förderverein der ehemaligen Synagoge in Wetter, Ute Streckfuß und Hendrik Bruder von der gleichnamigen Schreinerei in Niederweimar, der Beratungsstelle PRO FAMILIA in Marburg sowie dem Ehepaar Ute und Detlef Ruffert, das sich seit vielen Jahren für die Sanierung der Kapelle in Niedereisenhausen einsetzt, die im Buch zum Ort eines lange zurückliegenden Verbrechens wird. Neben der Dance World in Wallau passiert auch in der Marburger Tanzschule Henseling ein Verbrechen. Auf Wunsch von Markus Morr vom Fachdienst Kultur der Landrätin wird schließlich auch das Schloss in Biedenkopf nicht verschont. Neben der Marburger SPD-Geschäftsstelle haben sich auch die Sparkasse Marburg-Biedenkopf, die Marburger Sommerakademie und last but not least unser Medienpartner, die Oberhessische Presse, als Paten engagiert. Während sich der Buchladen Roter Stern und das Veranstaltungszentrum KFZ gemeinsam für eine Geschichte stark gemacht haben, hat sich Dr. Anne Archinal von der Initiative "Rettet den Burgwald" eine Moorleiche gewünscht, Kirsten Fründt dagegen das Schloss Rauischholzhausen als Tatort. 

Ich befürchte, ich muss jetzt mal Luft holen. Ich bin noch ganz außer Atem – vor allem aber von der Begeisterung, die ich bei der Arbeit für das Buch angetroffen habe, wenn es um das Genre des Krimis ging. Das bestätigt natürlich auch das SYNDIKAT in der Entscheidung, sich für die CRIMINALE mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf für die richtige Region entschieden zu haben. 

Apropos CRIMINALE: Gemeinsam mit einigen Autorenkolleginnen und -kollegen vom SYNDIKAT haben Sie sich auch veranstaltungstechnisch ins Zeug gelegt: Mehr als 15 Lesungen können von den krimibegeisterten Zuhörern in der CRIMINALE-Woche vom 17. bis zum 24. April 2016 besucht werden.

Christina Bacher: Die Veranstaltungen rund um die literarischen Tatorte werden sicher ganz besondere Abende – sowohl für die beteiligten Autoren als auch für die Kooperationspartner und Zuhörer, die in der CRIMINALE-Woche ja auch sonst eine ganze Menge geboten bekommen. Man muss natürlich ganz klar sagen, dass es weder das Buch noch dieses umfassende Lesungsprogramm gegeben hätte, wenn nicht einige SYNDIKATs-Kolleginnen und -Kollegen – allen voran Elke Pistor, Angela Eßer, Peter Godazgar, Nadine Buranaseda und Daniel Carinsson – so viel Energie da rein gesteckt hätten, dass Europas größter Krimibranchentreff überhaupt im 30. Jahr stattfinden kann. Und da sind die Anthologie-Lesungen nur ein kleiner Teil neben dem Tagungsprogramm, den Podiumsdiskussionen, der Benefizlesung und der Verleihung der Friedrich-Glauser-Preise sowie des Hansjörg-Martin-Preises auf der feierlichen Preisverleihungsgala der CRIMINALE. Dass die Landrätin Kirsten Fründt letztlich auch als Veranstalter vor Ort fungiert, ist nicht hoch genug einzuschätzen. Ich nutze die Gelegenheit, um denjenigen ganz herzlich zu danken, die sich so unermüdlich für die Förderung deutschsprachiger Kriminalliteratur einsetzen. Respekt!

Termine

Wann Was Wo
29. Sep 17 Mord & Musik
Krimifestival Marburg
Bürgerhaus Ginseldorf
35043 Marburg
06. Okt 17 Benefizlesung Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer
51375 Leverkusen-Schlebusch
02. Nov 17
19:30 Uhr
Krimilesung Buchhandlung Mayer
03238 Finsterwalde
16. Nov 17
19:30 Uhr
Krimidinner
Krefelder Krimitage
Bistrorant Klarsicht
47803 Krefeld