Das Syndikat Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur
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Schöner Sterben in Bembeltown

September 2019
sofort lieferbar
ISBN 9783839224892

Kunst trifft Banause

Der Frankfurter Detektiv Jürgen McBride, Opel-GT-Fahrer und Kunstbanause, wird beauftragt, ein gestohlenes Kunstwerk von Josef Beuys wiederzufinden. Dem Werk, ein mit Kojotenblut gezeichnetes Eichhörnchen, werden magische Kräfte nachgesagt. Außer McBride machen auch andere, finstere Typen Jagd auf das Bild. Bei McBrides unkonventioneller Vorgehensweise kommt es zu jeder Menge Missverständnissen. Klar, dass dabei nicht nur Herzen, sondern auch Nasen gebrochen werden.

Leo Heller

Leo Heller

Leo Heller hat in Frankfurt Germanistik und in Darmstadt Kommunikationsdesign studiert und arbeitet freiberuflich als Creative Director. Heller ist 1960 in Fulda geboren.
Leo Hellers Krimis sind Parodien auf alles Großartige, das sich üblicherweise in Kriminalgeschichten findet. Sein Ermittler, der Privatdetektiv Jürgen McBride ist ein Frankfurter Prolet, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, sich selbst jedoch ganz anders einschätzt. Leo Heller macht es Spaß, den Kulturbanausen McBride von der Kette zu lassen, wenn er ihn in elitären Künstlerkreisen („Schöner Sterben in Bembeltown“, Gmeiner Verlag 2019) oder unter ernährungsbewegten Esoterikern („Der Gemüseflüsterer von Mainhattan“, Gmeiner Verlag 2020) ermitteln lässt. Im Zusammentreffen zeitgenössischer Weltanschauungen der Frankfurter Gesellschaft mit dem schlichten Gemüt des Detektivs entsteht der besondere Witz der Kriminalgeschichten. Hellers Krimis sind immer auch ein Stück Gesellschaftskritik. Die dritte Krimiparodie, bei der McBride undercover in einer Werbeagentur ermittelt, ist in Arbeit. Bei allem erzählerischen Unsinn legt Heller Wert auf sprachlichen Feinsinn.
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