ZITAT DER WOCHE 📖|

Ein Zitat von Nora Bossong und zugleich ein Hörtipp.

„Bücher haben immer einen großen Stellenwert, vielleicht aber in der Krise noch mehr. Insbesondere Klassiker haben in dieser Zeit einen gewissen Halt gegeben. Man sah, dass es bereits literarische und historische Parallelen gab. Ich selbst habe ,Die Pest’ von Camus gelesen, und das Decamerone von Bocchaccio.“ – Nora Bossong

Aufbau, C.H. Beck, Klett-Cotta und Suhrkamp werden an der Frankfurter Buchmesse teilnehmen.

„Mit Blick einerseits auf die Möglichkeit, unsere Autoren im Herbst präsentieren zu können, andererseits auf die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Priorität hat, lag die Lösung in einem Gemeinschaftsstand, der schlank und ohne große personelle Aufwände zu bewältigen sein soll.“ – Constanze Neumann, Verlagsleiterin bei den Aufbau-Verlagen.

Die Buchempfehlung der Woche von der SYNDIKATS-Redaktion: "Die schwarzen Tränen von Sines" von Claudia Santana.

Deine persönlich meist gehasste Frage?, fragte die SYNDIKATS-Redaktion.

Claudia Santanas Antwort: 

Gehasst ist zuviel gesagt, aber eine der seltsamsten Fragen ist die von Menschen, die mich schon länger kennen, dann aber zum ersten Mal hören, dass ich Bücher schreibe. Dann kommt oft: "Echt? Und wo kann ich die kaufen? So richtig im Buchladen und so?" Da würde ich gern manchmal antworten: "Nein, beim Bäcker."

Im Interview verriet sie uns noch einiges mehr.

Die SYNDIKATs-Mitglieder sowie die angemeldeten Newsletter-Bezieher haben es bereits brandfrisch heute Vormittag über den SYNDIKATS-Funk erfahren.

(Noch nicht angemeldet? - Jederzeit gerne hier.)

Die Bonnier-Verlagsgruppe (Piper, Ullstein, ArsEdition u.v.a.) hat dem Förderverein Buch den Erlös aus der Mehrwertssteuersenkung für die Unterstützung von Lesungen zur Verfügung gestellt: und zwar 250.000 Euro – eine Viertelmillion!

Zitat aus der Pressemitteilung: „Mit dem „Bonnier-Fördertopf“ sollen ausschließlich Veranstaltungen finanziert werden, die sich im Rahmen der coronabedingten Hygienemaßnahmen nicht wie gewohnt durchführen lassen.“ – Weil zum Beispiel viel weniger Besucher aufgrund der Abstandsregelungen kommen können als üblich.

Gefördert werden neue, (trotz Corona) terminierte Lesungen. Einreichen können nur Buchhandlungen. Der Lesende erhält 500 Euro, bei Doppellesungen je 400 Euro. 

Unter www.foerderverein-buch.de kann man sich über die Beantragung informieren.

Zitat aus der Pressemitteilung: „Die Idee zu dieser Art der Weitergabe der reduzierten Mehrwertsteuer kam in Gesprächen zwischen den Bonnier Verlagen sowie einem ehrenamtlichem Gremium des Netzwerk Autorenrechte zustande: Nina George (Schriftstellerin, Präsidentin des EWC), Patricia Klobusiczky (Übersetzerin, Vorsitzende des VdÜ), Gino Leineweber (Autor, Schatzmeister des Förderverein Buch e.V.), Prof. Dr. Carlos Collado Seidel (Autor, ehm. PEN Generalsekretär) sowie Jens J. Kramer (Schriftsteller, Vorsitzender Syndikat e.V.).“

Liebe Mitwirkende dieser Arbeitsgruppe, wir danken euch allen!
Danke der Bonnier-Gruppe, Danke der gesamten AG, Danke dem Förderverein Buch und dem NAR, Netzwerk Autorenrechte.
Spezieller Dank aber geht von uns SYNDIKATlern an jene, die als Vertreter des SYNDIKATs mitgewirkt haben: Vorstandsvorsitzender Jens J. Kramer und die unermüdliche, immer für uns alle kämpfende „Amazone“, die wunderbare Nina George! 

Die Buchempfehlung der Woche von der SYNDIKATS-Redaktion: "Mordsreise" von Ingrid Schmitz.

Die Autorin verriet uns Einiges im Interview mit der Redaktion. Hier weiterlesen!

Warum bist du im SYNDIKAT?

Das Syndikat ist für mich wie eine große Autorenfamilie. Ich bin seit 2000 dabei und habe viele wundervolle Kolleg*innen kennengelernt. Mir ist am Anfang meiner Autorenlaufbahn sehr mit Rat und Tat geholfen worden. Auch die Criminalen waren legendär. Aus so manchen  Autor*innen wurden Freund*innen. Später habe ich dann meine Erfahrungen als Autorin weitergegeben. Das macht das Syndikat aus. Es ist ein Geben und Nehmen – oder umgekehrt.  

Dein Lieblingswort?

Mein Lieblingswort ist „Sameja“. Das ist zwar ein Name und heißt „Die Wilde“, aber er klingt so schön.  

„Durchsuchungsbeschluss“ könnte auch eines sein, weil viele es immer mit „Durchsuchungsbefehl“ verwechseln.